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	<title>George Brasch</title>
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	<description>Heilpraktiker</description>
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		<title>Herbstwanderung im Strausberger Forst</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 16:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wanderung im Naturschutzgebiet Dammwiesen
Wir treffen uns zu einer weiteren gemeinsamen Wanderung, diesmal im Naturschutzgebiet Dammwiesen im Südosten Strausbergs. Wir treffen uns in Lichtenberg und fahren mit der Regionalbahn bis zur Haltestelle Strausberg. Von dort wandern wir zum Südufer des Herrensees und nach der Durchquerung eines Waldstückes gelangen wir in das Gebiet der Dammwiesen, eine Senke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wanderung im Naturschutzgebiet Dammwiesen</strong></p>
<p>Wir treffen uns zu einer weiteren gemeinsamen Wanderung, diesmal im Naturschutzgebiet Dammwiesen im Südosten Strausbergs. Wir treffen uns in Lichtenberg und fahren mit der Regionalbahn bis zur Haltestelle Strausberg. Von dort wandern wir zum Südufer des Herrensees und nach der Durchquerung eines Waldstückes gelangen wir in das Gebiet der Dammwiesen, eine Senke mit zahlreichen Quellen, Feuchtwiesen und einzigartiger Flora. Mit dabei sind Heilpraktiker/in Anne Wanitschek, Sebastian Vigl und George Brasch, welche gerne ihr botanisches und phytotherapeutisches Wissen bei dieser Gelegenheit teilen werden. Am Ende der Tour ist eine Einkehr möglich. Wir fahren nach Berlin um ca 17 Uhr zurück.</p>
<p>Infos zum Naturschutzgebiet: <a href="http://www.lange-damm-wiesen.de/">http://www.lange-damm-wiesen.de</a></p>
<p><strong>Treffpunkt: </strong>Wir treffen uns am 30. Oktober 2011 am <strong>Bahnhof Lichtenberg um 8: 50 auf dem Gleis 15, </strong>auf dem die Oderlandbahn in Richtung Kostryzn losfährt. UNSER ZIEL LIEGT IM TARIFBEREICH ABC, deswegen am besten schon mit entsprechenden Ticket erscheinen, ansonsten ist der Erwerb eines Anschlusstickets im Zug möglich. Der Zug fährt dann um 9:34 los.</p>
<p><strong>Wicht</strong><strong>ig: </strong>Bei den Zeitangaben ist schon die Winterzeit gemeint.</p>
<p><strong> Kosten:</strong> Für die Organistion der Tour ist ein kleine Spende willkommen.</p>
<p><strong> Bitte mitbringen: </strong>Trittsicherer Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Proviant und evt. Pflanzenbestimmungsbücher</p>
<p>Die Tour findet bei jeder Witterung statt. Bei schlechter Witterung kürzen wir die Tour ab.</p>
<p>Die Teilnehmerzahl ist offen, eine Anmeldung nicht erforderlich.</p>
<p>Kontakt: Vigl Sebastian. <a href="mailto:Oswaldundkalb@gmx.net">Oswaldundkalb@gmx.net</a>. 015772317738</p>
<p>Die Veranstaltung wird unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft für angewandte Phytotherapie (www.agphyto.de)</p>
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		<title>Fachvortrag am So. 20.11.11</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 18:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Anthocyane]]></category>
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		<category><![CDATA[Krebstherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruta]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist Selbstheilung bei Krebskranken möglich?
Wie weit kann man den Organismus unterstützen und die Selbstheilungskräfte wieder aktivieren?
Was versteht man unter Spontanheilung?
Begriffe wie Plastizität des Gehirnes, Quantenheilung, Neuropsychoimmunologie, extrazelluläre Matrix und Epigenetik sind die neuen Schlagwörter in der komplementären Onkologie.
In meinen Seminaren biete ich einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der begleitenden Therapie bei Krebserkrankungen und informiere über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ist Selbstheilung bei Krebskranken möglich?</h3>
<h3>Wie weit kann man den Organismus unterstützen und die Selbstheilungskräfte wieder aktivieren?</p>
<p>Was versteht man unter Spontanheilung?</h3>
<p>Begriffe wie Plastizität des Gehirnes, Quantenheilung, Neuropsychoimmunologie, extrazelluläre Matrix und Epigenetik sind die neuen Schlagwörter in der komplementären Onkologie.</p>
<p>In meinen Seminaren biete ich einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der begleitenden Therapie bei Krebserkrankungen und informiere über neueste Forschungsergebnisse aus dem Bereich von Heilpflanzen, Pflanzeninhaltsstoffen, Vitaminen, Mineralien und der Ernährung.</p>
<p>Ich gebe einen Einblick in die Stoffwechselprozesse des Krebsgeschehens und der Zellen bzw. des Gesamtorganismus. An einzelnen Fallbeispielen aus der Praxis kann man dann einen kleinen Eindruck gewinnen wie ein sinnvoller Therapieplan aussehen könnte.</p>
<p>Phytotherapeuten und Augendiagnostikern stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung den kranken Menschen während einer Chemo- oder Strahlentherapie so zu unterstützen, dass die Lebensqualität gesteigert und Nebenwirkungen der konventionellen Therapie gelindert werden.</p>
<p><strong>In diesen Seminar</strong> liegt der Schwerpunkt auf der breitgefächerten antikanzerogenen <strong>Heilwirkung von Farbstoffen</strong> und ihren Derivaten (Abkömmlingen).</p>
<p>Die Natur bietet uns eine schier unendliche Vielfalt der unterschiedlichsten Farben. Viele dieser Pflanzenfarbstoffe wirken <strong>hepatoprotektiv, antiallergisch, spasmolytisch, antiphlogistisch, antimikrobiell, antiviral und gefäßabdichtend</strong>. Ihre <strong>antikanzerogene, antimutagene, proapoptotische und antiangiogenetische </strong>Wirkungen sind gut belegt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Farben bestimmen unser Leben und unsere Natur wesentlich</strong></h3>
<p>allen voran das<strong><em> Chlorophyll</em></strong> und haben eine durchdringende Kraft auf organische Strukturen. Das kennen wir vom Färben der Wolle, Seide und Stoffe, des &#8220;Türkischrot Kleinasiens&#8221; aus dem <strong><em>Färber Krapp (Rubia tinctoria)</em> </strong>der das Alizarin enthält, ein <strong><em>Anthrachinon</em></strong> und wichtigstes Färbemittel bis 1876, als BASF die synthetische Herstellung patentierte. Aber auch einige <strong><em>Gerbstoffe</em></strong> die den Flavonoiden sehr ähnlich sind zeigen starke Wirkung auf proteinoge Strukturen, welches durch Ausfällung von Eiweißen das Gerben von Leder erst ermöglicht.<br />
Farbstoffe bilden eine ubiquitäre Stoffgruppe in der Pflanzenwelt. Allgemein sind <strong>Flavonoide</strong> wie das <em><strong>Wogonin</strong></em> aus <em><strong>Scutellaria baicalensis, Quercetin, Crocin, Hesperidin und Chrysin aus Passiflora incarnata</strong></em> zu nennen, die eine starke antianzerogene Wirken zeigen. Andere zeigen sich wiederum in Obst und Gemüse wie z.B. das <em><strong>Lycopin der Carotinoide</strong></em> (aus der Tomate), <em><strong>Betacyne aus der Roten Beete</strong></em>, in Blüten und Beeren  sind es oft<em><strong> Anthocyane (Malvidin, Delphinin und Peonidin).</strong></em> Die Wirkung der <em><strong>Rutine aus Ruta graveolens und Hypericum perforatum</strong></em> liegen besonders im Bereich der Gefäße und als Antihämorrhagika.</p>
<p>Die <strong>Alkaloide</strong> der Berberinklasse kommen oft in Wurzeln, Rhizomen und Rinden vor. <strong>Berberin</strong> ist der einzige natürlich basische Farbstoff überhaupt (Natural Yellow 18). Hierzu gehören Heilpflanzen der Berberidaceaen mit einer deutlich gelben Färbung wie z.B.<em><strong> Berberis vulgaris, Caullophyllum und Podophyllum,</strong></em> aus der Familie der Ranunculaceaen <strong><em>Hydrastis canadensis </em><span style="font-weight: normal;">und</span><em> Sanguinara canadensis,</em></strong> bei den Papaveraceaen das <em><strong>Schöllkraut (Chelidonium major)</strong></em> sowie bei den Menispermaceaen <strong><em>Jateorhiza palmata (Colombo Wurzel)</em></strong> und <em><strong>Anamirta cocculus</strong></em> (homöopatisches Mittel bei Schwindel und Übelkeit).</p>
<p>Die gleichen Pflanzenfarbstoffe hinterlassen aber auch einen starken Eindruck auf Zellen und deren Strukturen sogar bis in die <strong>DNA und Epigenetik</strong> hinein. Sie können die Membranen durchdringen, unterscheiden dabei zwischen Krebszellen und gesunden Zellen, stabilisieren gesunde Zell-Membranen (wie z.B. Curcumin) und wirken hormonähnlich wie <strong>Isoflavone</strong>. Sie können teilweise sogar die <strong>Blut-Hirnschranke</strong> überwinden und dort ihre Wirkkraft entfalten oder lösen die Apoptose von Krebszellen aus, wie z.B. durch epigenetische Veränderungen (Methylierung). Häufig sind bei malignen Tumoren epigenetische Modifizierungen nachweisbar.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Bienen-Gelée Royal und Epigenetik</strong></h3>
<p>Die epigenetische Veränderung wird uns am deutlichsten anhand der Bienen und Königin in einem Stock. Alle haben den gleichen Genpool doch die Königin umterscheidet sich deutlich von den Arbeiterinnen durch Methylierung der DNA als epigenetischer Mechanismus (Auslesen der Gene). Dies alleine geschieht durch eine andere Fütterung der heranwachsenden Larven. Alle bekommen in den ersten drei Tagen das hochwertige <strong>Gelée Royal</strong> das sehr reich an Vitaminen der B-Gruppe ist wie Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Biotin (B7), Folsäure und Spurenelemente, Mineralien, Proteine, Aminosäuren, Zucker, Fette und Hydroxybenzoesäure. Danach bekommen nur noch ausgewählte Larven das Gelée Royal weiter verabreicht die zu Königinnen heranwachsen. Der restliche große Teil der Larven wird dann mit Pollen und Nektar weitergefüttert und wächst zu Arbeiterinnen heran.</p>
<p>Epigenetische Veränderungen sind aber auch umkehrbar und das könnte z.B. eine entscheidende Rolle in der Sponntanheilung von Krebsfällen spielen, denn oft verändern Krebs-Patienten drastisch ihre Lebensstillfaktoren und Ernährung. Das kann dann zu tiefgreifenden Veränderung in der Ablesung von Genen führen und auch wieder <strong>Tumor Suppressor-Gene</strong> wie das <strong>P53</strong> reaktivieren, das in Krebszellen oft mutiert oder abgestellt ist. Dieser humane <strong>Tumorsuppressor</strong> ist an der Kontrolle des Zellzyklus beteiligt und Induziert wenn nötig die <strong>Apoptose</strong> (programmierten Zelltod).</p>
<p>Es zeigen sich bestimmte Stoffe als sehr wirksam um die Methylierung der DNA zu beeinflüssen. Hierzu gehören z.B.<strong> Isothiocyanate</strong> (Kohlgewächse), <strong>Curcumin</strong>, <strong>EGCG</strong> (Grüner-Tee), <strong>Parthenolide</strong> (Chrysanthemum parthenium), <strong>Selen, Zink, Vitamin B12, Folsäure, Cholin und Isoflavone.</strong></p>
<p><strong>Cyanogenenstoffen</strong> wie <strong>Amygdaline</strong> aus den Rosengewächsen, <strong>Sambunigrin</strong> (Holunder) oder <strong>Taxiphyllin</strong> (Bambus) bilden noch eine weitere besondere Stoffgruppe die ich ebenfalls im Vortrag behandeln werde.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="322">
<tbody>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h3>Termin:</h3>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Sonntag, 20 November,<br />
von 11.00 &#8211; 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h3>Ort:</h3>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule<br />
Paul-Lincke-Ufer 42/43,<br />
10999 Berlin &#8211; Kreuzberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h3>Kosten:</h3>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Für Mitglieder des Vereins HEILEN MIT PFLANZEN e.V. beträgt die Seminargebühr 30€, für Nichtmitglieder 40€, für SchülerInnen 20€.</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h3>Info und<br />
Anmeldung:</h3>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule,<br />
Telefon 030 &#8211; 61 12 89 33</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fachvortrag am So. 19.06.11</title>
		<link>http://www.hpbrasch.de/2011/05/fachvortbildung-19-06-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 13:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
In dieser Fortbildung möchte ich ihnen anhand von Fall-beispielen einen Einblick vermitteln, mit welchen Pflanzen und Inhaltsstoffen wir über verschiedene Stoffwechsel-prozesse positiv in ein Krebsgeschehen hineinwirken können, und wie man ein Therapiekonzept entwickelt umNebenwirkungen der konventionellen Therapie zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern. 
Entscheidend für die Anwendung ist ein Verständnis, wie wir das Grundsystem regulieren können, Zellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>In dieser Fortbildung möchte ich ihnen anhand von Fall-beispielen einen Einblick vermitteln, mit welchen Pflanzen und Inhaltsstoffen wir über verschiedene Stoffwechsel-prozesse positiv in ein Krebsgeschehen hineinwirken können, und wie man ein Therapiekonzept entwickelt umNebenwirkungen der konventionellen Therapie zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern. </p>
<p>Entscheidend für die Anwendung ist ein Verständnis, wie wir das Grundsystem regulieren können, Zellen und besonders Zellmembranen schützen, regenerieren und stabilisieren und welche oxydativen Stoffwechselprozesse dafür entscheidend sind. Die Inhaltsstoffe von grünem Tee oder dem Mutterkraut, Tanacetum parthenium, aber auch Curcumin aus Curcuma longa, sind heute so gut erforscht, dass man weiß, sie können nicht nur die Apoptose in Krebszellen auslösen, sondern auch die gesunden Zellmembranen stärken und in die Epigenetik eingreifen indem sie die Methylierung der DNA verändern, also das Ablesen der Gene nachhaltig beeinflussen.  Pflanzeninhaltsstoffe greifen auf diese Weise direkt in den Zellzyklus ein, stimmulieren und modulieren das unspezifische, aber auch das spezifische Immunsystem. So haben wir mit der Phytotherapie eine effiziente und hochwirksame Konstitutionstherapie, die sogar die Replikation der Zellen verändern kann.  </p>
<p>Ein fundiertes Wissen ist für diese unterstützende Therapie mit Heilpflanzen die Voraussetzung. Darum werden wir in diesem Vortrag verschiedene Krebsarten und die dazu-gehörigen Pflanzen und Inhaltsstoffe besprechen um aktiv in die Tumorgenese einzugreifen.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="322">
<tbody>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Termin:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Sonntag, 19. Juni,<br />
von 11.00 &#8211; 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Ort:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule<br />
Paul-Lincke-Ufer 42/43,<br />
10999 Berlin &#8211; Kreuzberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Kosten:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Für Mitglieder des Vereins HEILEN MIT PFLANZEN e.V. beträgt die Seminargebühr 30€, für Nichtmitglieder 40€, für SchülerInnen 20€.</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Info und<br />
Anmeldung:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule,<br />
Telefon 030 &#8211; 61 12 89 33</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Knochenstoffwechsel</title>
		<link>http://www.hpbrasch.de/2010/12/knochenstoffwechsel/</link>
		<comments>http://www.hpbrasch.de/2010/12/knochenstoffwechsel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 18:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Bockshornklee]]></category>
		<category><![CDATA[Brennessel]]></category>
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		<description><![CDATA[Vitamine, Mineralien und Spurenelemente die für den Knochenstoffwechsel sehr wichtig sind:                                                                                           [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vitamine, Mineralien und Spurenelemente die für den Knochenstoffwechsel sehr wichtig sind:     </strong>                                                                                             </p>
<p>Zink, Kupfen, Calzium, Silicium, Selen, Mangan und Vit. D, C, K<br />
<strong></strong><br />
<strong><em> Durch Supplementation mit Ca, Zn, Cu und Mn konnte ein deutlicher Verlust der Knochenmasse über 2 Jahre in Studien verhindert werden.</em></strong></p>
<p>Wir sehen also, dass nicht nur das Kalzium eine wichtige Rolle spielt und mehr Milchtrinken die <a title="Osteoporose" href="http://www.hpbrasch.de/therapien/osteoporose/">Osteoporose</a> nicht verhindert.</p>
<p>Hier liefert uns auch das Pulver von der <strong><em>Brennessel</em></strong>, der <strong><em>Scharfgabe</em></strong>, <strong><em>Hagebutte</em></strong>, <strong><em>Bockshornklee</em></strong> und den <strong><em>Schachtelhalm</em></strong> gute Dienste, da alle sehr mineralreich sind und der Schachtelhalm die höchste Menge an löslicher Kieselsäure besitzt, die im Alter beim Menschen auch physiologisch abnimmt und die Hagebutte als Frucht die höchste Menge von Vit. C.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Kieselsäurearme Gewebe altern schneller.&#8221;</strong></p>
<p><strong>Scharfgabe ist bes. reich an Mangan</strong>. Darum auch ruhig zwischendurch mal ein Tee aus diesen Kräutern trinken. Zink ist ein Mineral das ebenfalls physiologisch im Alter abnimmt und im <strong>Breitwegerich </strong>enthalten ist.</p>
<p>Gute Mineralienlieferanten sind <strong><em>Weizenkleie</em></strong> und <strong><em>Weizenkeime</em></strong>, sowie <strong><em>Sesam</em></strong>, <strong><em>Haferflocken</em></strong> und <strong><em>Leinsamen</em></strong>. <strong><em>Buchweizen</em></strong>, <strong>Soja</strong> und <strong><em>Sonnenblumenkerne</em></strong> sind auch gut um sie in die tägliche Nahrung mit einzubauen. Beim Soja sieht man, dass es nicht nur die Phytoöstrogene sind, sondern auch die Mineralien welche die gute Wirkung ausmachen.</p>
<p>Fast alle Hülsenfrüchte und spez. der Leinsamen bieten eine reichhaltige Quelle für hormonähnliche Stoffe (Leinsaat ist der höchste Lignane Lieferant) die an den Östrogenrezeptoren andocken können und so den Hormonstoffwechsel modulieren.</p>
<p>Entscheidend ist eine ausgewogene Mineralaufnahme z.B. in stark belastenden Zeiten (Krankheit, extremer Stress, chron. Entzündungen oder als Kur im Winter) auch durch Substitution mit Neukönigsförder Mineraltabletten.</p>
<p>Nüsse bieten neben den gesunden Fetten noch zusätzlich eine hohe Menge an Mineralien. <em><strong>Kokusnüsse</strong></em><strong> mit 810µg, Sesam mit 800µg und </strong><em><strong>Paranüsse</strong></em><strong> mit 105µg </strong>auf 100g haben den höchsten Anteil an Selen neben Austern (50g Pranüsse pro Tag reichen um Tagesbedarf zu decken), Haselnüsse haben den höchsten Anteil an Mangan neben schwarzen Tee, der aber wiederum die Eisenresorption behindert, spez. wenn er zu Mahlzeiten getrunken wird.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Wie alles im Körper ist auch dieser Prozess ein komplexes Geschehen und hängt bei der Osteoporose von dem Zusammenspiel verschiedener Elemente ab:</strong></p>
<p><strong><em>Verdauung:</em></strong> HCL/Nabicarb, Galle, Pankreassekrete, Darmdrüsen, Rückresorption von Mineralien</p>
<p><strong><em>Hormonen</em></strong>: Parathormon  in der Nebenschilddrüse, Calcitonin in der Schilddrüse, Östrogene, Vit. D in der Leber-Haut und aktiviert durchs Parathormon in der Niere</p>
<p><strong><em>Mineralien:</em></strong> Cu und Ca (Knochenfestigkeit), Mn (Osteoblastenaktivität), Zn, Si (Bindegewebe)</p>
<p><strong><em>Vitaminen:</em></strong> Vit C (Gewebsfestigkeit), Vit K (reguliert Knochengewebe)</p>
<p><strong><em>Nierenstoffwechsel:</em></strong> aktiviert Vit. D3  über Impuls von Parathormon, Ausscheidung von Säuren, Rückresorption von Mineralien<br />
<strong></strong><br />
All das gilt es bei der Behandlung zu beachten. Das dies nicht von Heute auf Morgen geht ist selbstverständlich, aber mit Geduld ist natürlich vieles möglich, und als Alternative zu Medikamenten auf jeden Fall auszuprobieren.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Kalzium (Ca)</strong></p>
<p>Mit einen Körperbestand von ca. 1kg ist es  ein Mengenelement. Reich an Kalzium sind alle grünen Gemüsesorten, oder kalziumreiches Mineralwasser mit ausgewogenem Mineralverhältnis und ohne Kohlensäure (die versucht der Körper ja ständig bei Übersäuerung über die Lunge abzubauen), und mineralreiche Erde wie Zeolith. Kalzium ist in der Zelle  an der Vermittlung von Nervenimpulsen und der Muskelkontraktion beteiligt. Bei unphysiologischem Einströmen in die Zelle verursacht es Krämpfe und Epilepsie. Außerhalb der Zelle ist es für die Aufrechterhaltung der Membranen und für die Blutgerinnung zuständig. Auch bei Allergien, Autoimmunerkrankungen ist es ein entscheidendes Mineral.</p>
<p>Ein einfaches Hausrezept um viel Kalzium zu bekommen ist (Calziumcitrat): Ein weißes Bio-Ei in einer Tasse mit Zitronensaft 4 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Danach das Ei vorsichtig entfernen (da die Schale jetzt sehr dünn ist) und TL weise tägl. zu sich nehmen, z.B. 3 mal 1 Teelöffel tägl.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Magnesium (Mg)</strong></p>
<p>Als typisches intrazelluläres Ion liegt es nur zu 5% Extrazellulär und zu 95% in den Zellen vor, wobei 60% auf das Skelettsystem und 40% auf die Weichgewebe entfallen. Gesamtgehalt des Körpers beim Erwachsenen sind 25g. Es wirkt unter anderem vorbeugend gegen Kalziumphosphat Steine in der Niere. Bei körperlichem und seelischem Stress kann mit 400mg vorgebeugt werden. Es hat ein hohes entkrampfendes Potential.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Mangan (Mn)</strong></p>
<p>Im Körper eines Erwachsenen sind ca. 10-20mg Mangan vorhanden. Der Gehalt des Kochen kann bis zu 25% des gesamt Körper Mn Gehaltes ausmachen. Es kommt zu einen erhöhten Bedarf bei Zufuhr  hoher Mengen von Kohlenhydraten (Zucker u. Weißmehl) und Alkohol. </p>
<p>Hohe Mengen von Phosphor verhindern den Einbau in Knochen. Es ist auch wichtig bei der Synthese von Harnstoff aus Amonik in der Leber. Bei einen Mangel kommt es zu einer Beeinträchtigung von Osteoblasten und Osteoklasten. Bei Frauen mit Osteoporose wurde ein niedriger Mn Plasma bzw. Mn-Konzentration beschrieben.</p>
<p>Kräuter mit einen hohen Mangangehalt sind Scharfgabe, Borage, Petersilie, Schachtelhalm aber auch die Möhre und Cichorie.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Kupfer (Cu)</strong></p>
<p>In einem ausgewachsenem Körper liegen ca. 100mg vor. Es ist wichtig beim Wachstum, für die Knochenfestigkeit, der Bindegewebssynthese, Phosphorlipidsynthese, Pigmentierung der Haut (als Co-Enzym der Tyronase), dem Eisentransport-und Stoffwechsel, der Gefäßbildung und der Hirnentwicklung spez. der Bildung von Myelinscheiden (Schutzschicht der Nerven). Es erhöht auch die Quervernetzung von Elastin und Kollagenfasern im Bindegewebe.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Zink (Zn)</strong></p>
<p>Mehr als 200 enzymatische Prozesse hängen vom Zink als Co-Enzym ab. Ganz entscheidend ist es in der Immunabwehr, als Antioxydant, für den Vit. A Stoffwechsel im Sehvorgan (Umwandlung von Retinol in Retinal) und in der Neurotrasmitter Synthese von Serotonin. Zink ist in der Synthese, Transport und Funktion von Hormonen involviert. Dazu gehöhren Testosteron sowie das freies T4 des Schilddrüsestoffwechsels. Tägliche Zufuhr von Eisen kann die Zinkresorption vermindern. Proteinhaltige pflanzliche Nahrungsmittel wie Pilze enthalten viel Zink, Zuckerhaltige wie Rüben wenig.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Silicium (Si)</strong></p>
<p>Wie so oft wird in der Heilkunde das Silicium sehr vernachlässigt. Als Regulator des Bindegewebes (der extrazellulären Matrix) und der Mineralien spielt es eine entscheidene Rolle bei den Mineralisierungsprozessen der Knochen.</p>
<p>Es ist in fast allen Getreidekörnern reichhaltig vorhanden. Da der Mensch aber auch schon immer Steinpulver oder Erde mitgegessen hat, liefert uns das Gestein Zeolith besonders gute Dienste in der Heilkunde.<br />
<strong></strong><br />
<strong>Vitamin D &#8211; das Sonnenhormon (Lebertran</strong>)</p>
<p>Ab den 70. Lebensjahr macht sich der Vit. D Mangel bemerkbar, meist durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung im Freien. Der Kalziumspiegel kann so weit absinken, dass sich ein sekundärer Hyperparathyrodismus etabliert mit weiterem Entzug des Kalzium aus den Knochen. Da Vit. D kein Vitamin sondern ein Steroidhormon ist (wird aus Cholesterin gebildet), soll es wie bei allen Hormonsubstitutionen nur im absoluten Notfall eingesetzt werden, da man aus der Erfahrung weiß, dass diese auch Prozesse im Körper auslösen können die zu Krankheiten führen (z.B. Östrogen Hormonsustitution in Wechseljahren, oder die Cortison Gabe, beide sind ebenfalls Steroidhormone). Bei unphysiologischem Vit. D besteht die Möglicheit zur Ablagerung von Kalzium nicht nur in den Knochen, sondern auch in den Gefäßen (bes. bei Babys). Gaben von Kalzium und Vit. D mit Mangel an Vit. K können demnach wahrscheinlich eine Verkalkung von Gefäßen fördern. </p>
<p>Darum ist der therapeutische Weg über den Lebertran als natürlicher Lieferant von Vit. D der Königsweg (neben einem moderaten Sonnenbad) und schon seit hunderten von Jahren erprobt (spez. bei Knochenstoffwechselstörungen wie z.B. Rachitis). Auch sollten stillende Mütter Lebertran den Vorzug geben.</p>
<p>Bei der Osteoporose fördert es die Kalzium Resorption im Darm und die Einlagerung in den Knochen. Zusätzlich wirkt es entzündungshemmend und reguliert den Fettstoffwechsel (Cholesterin senkend bei unphysiologischen Werten).</p>
<p>Lebertran ist nicht nur ein guter Lieferant für Vit. D sondern auch für OMEGA-3 und Vit. A.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Vitamin C</strong></p>
<p>Wird für die Proteinsynthese in den Knochen benötigt. Es gibt den Bindegewebe Festigkeit (z.B. lockere Zähne bei Skorbut). Hagebutten und Sanddorn sind zwei gute Lieferanten für hohe Vit. C Konzentrationen (um ein vielfaches höher als Zitrone).<br />
<strong></strong><br />
<strong> Vitamin K</strong></p>
<p>Durch eine regulierende Aktivität des Knochenmatrix Proteins Osteocalcin greift es aktiv in den schnell wachsenden Knochenabschnitten im Knochenstoffwechsel ein. Es ist sehr entscheidend in der Blutgerinnung. Cumarine können Vit. K verdrägen und wirken so blutverdünnend.</p>
<p>Da es nicht plazentagängig ist weisen Neugeborene einen niedrigen Vit. K Spiegel bis zum 6. Lebenstag auf. Dann wird es über die entstehende Darmflora als Vit. K2 von Bakterien gebildet. Da die Bioverfügbarkeit niedrig ist und es ein fettlösliches Vit. ist wird die Resorption natürlich durch Fette gesteigert, z.B. bei Spinat von 3% auf 13%.<br />
<strong></strong><br />
<strong> Vitamin B</strong></p>
<p>Der Vit. B Komplex spielt auch eine entscheidende Rolle wie in den meisten körperlichen Prozessen. Ein guter Lieferant sind die Melasse Hefe Flocken oder  Früchte wie z.B. Holunder.</p>
<p>Weiterlesen:<a title="Physiologische Verdauung" href="http://www.hpbrasch.de/therapien/physiologische-verdauung/"><span style="color: #000000; text-decoration: none;"> </span></a><a title="Physiologische Verdauung" href="http://www.hpbrasch.de/therapien/physiologische-verdauung/">Physiologische Verdauung</a>, <a title="Knochenstoffwechsel" href="http://www.hpbrasch.de/therapien/osteoporose/">Osteoporose</a></p>
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		<title>Fachvortrag am So. 14.11.10</title>
		<link>http://www.hpbrasch.de/2010/10/fachvortrag-am-so-14-11-10/</link>
		<comments>http://www.hpbrasch.de/2010/10/fachvortrag-am-so-14-11-10/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 10:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Tumorarten und Wirkpotenzial der Heilpflanzen.
&#8220;Der Arzt behandelt, die Natur heilt&#8221; (Hippokrates)
Heilkräuter, und die in ihnen enthaltenen Wirkstoffe, stellen heutzutage die größte Inhaltsstoffgruppe von Chemo-therapeutika in der Krebstherapie dar. Ob die Taxane aus der Eibe (Tamoxifen) mit ihrer anti-östrogenen Wirkung, das Alkaloid Camptothecin, ein Topoisomerase-Hemmer aus Camptotheca acuminata den „Happy Tree“, oder die Vinca-Alkaloide aus dem Madagaskar-Immergrün, Cataranthus roseus als Mitosehemmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tumorarten und Wirkpotenzial der Heilpflanzen.</h2>

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<p>&#8220;<em><strong>Der Arzt behandelt, die Natur heil</strong></em><em><strong>t</strong></em>&#8221; (Hippokrates)</p>
<p>Heilkräuter, und die in ihnen enthaltenen Wirkstoffe, stellen heutzutage die größte Inhaltsstoffgruppe von Chemo-therapeutika in der Krebstherapie dar. Ob die Taxane aus der <strong>Eibe </strong>(Tamoxifen) mit ihrer anti-östrogenen Wirkung, das Alkaloid Camptothecin, ein Topoisomerase-Hemmer aus <strong>Camptotheca acuminata</strong> den „Happy Tree“, oder die Vinca-Alkaloide aus dem Madagaskar-Immergrün, <strong>Cataranthus roseus</strong> als Mitosehemmer bei AIDS, Brust-krebs oder Lymphdrüsen-tumoren, sie sind heute Standardmittel. Neu entdeckte Inhaltsstoffe wie z.B. Wogonin aus <strong>Artemisia annua</strong> oder die Betulinsäure aus <strong>Betula alba</strong> sind die Kandidaten für die Medikamente von morgen. </p>
<p>Die Inhaltsstoffe von Grünem Tee oder dem Mutterkraut, <strong>Tanacetum parthenium</strong>, aber auch Curcumin aus <strong>Curcuma longa</strong>, sind heute so gut erforscht, dass man weiß, sie können nicht nur die Apoptose in Krebszellen auslösen, sondern auch die gesunden Zellmembranen stärken und in die Epigenetik eingreifen indem sie die Methylierung der DNA verändern, also das Ablesen der Gene nachhaltig beeinflussen. </p>
<p>Pflanzeninhaltsstoffe greifen auf diese Weise direkt in den Zellzyklus ein, stimmulieren und modulieren das unspezifische, aber auch das spezifische Immunsystem. So haben wir mit der Phytotherapie eine effiziente und dennoch hochwirksame Konstitutionstherapie, die sogar die Replikation der Zellen verändern kann. Gesunde Zellen werden dagegen nicht oder nur sehr gering beeinflust.</p>
<p>Voraussetzung ist ein fundiertes Wissen. Darum werden wir in diesem Vortrag verschiedene Krebsarten und die dazugehörigen Pflanzen und Inhaltsstoffe besprechen um aktiv in die Tumorgenese einzugreifen und Neben-wirkungen der Chemo-und Strahlentherapie zu lindern. </p>
<p><a href="http://www.hpbrasch.de/2010/08/das-bindegewebe-und-die-zellmembrane-als-therapeutische-schnittstelle/">Weiter lesen:</a> </p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="322">
<tbody>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Termin:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Sonntag, 14. November,<br />
von 10.00 &#8211; 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Ort:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule<br />
Paul-Lincke-Ufer 42/43,<br />
10999 Berlin &#8211; Kreuzberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Kosten:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Für Mitglieder des Vereins HEILEN MIT PFLANZEN e.V. beträgt die Seminargebühr 30€, für Nichtmitglieder 40€, für SchülerInnen 20€.</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Info und<br />
Anmeldung:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule,<br />
Telefon 030 &#8211; 61 12 89 33</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hpbrasch.de/2010/10/fachvortrag-am-so-14-11-10/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Bindegewebe und die Zellmembrane als therapeutische Schnittstelle</title>
		<link>http://www.hpbrasch.de/2010/08/das-bindegewebe-und-die-zellmembrane-als-therapeutische-schnittstelle/</link>
		<comments>http://www.hpbrasch.de/2010/08/das-bindegewebe-und-die-zellmembrane-als-therapeutische-schnittstelle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindegewebe]]></category>
		<category><![CDATA[Biologische Krebstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Cholin]]></category>
		<category><![CDATA[Chrysanthemum parthenium]]></category>
		<category><![CDATA[Curcumin]]></category>
		<category><![CDATA[EGCG]]></category>
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		<category><![CDATA[Epigenetik]]></category>
		<category><![CDATA[Folsäure]]></category>
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		<category><![CDATA[Karl Hecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Phytoöstrogene]]></category>
		<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Selen]]></category>
		<category><![CDATA[Zellmembrane]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Der russische Bakteriologe und Nobelpreisträger Illja Metschnikow (Entdeckung der Phagozyten und Phagozytose) postulierte schon 1908 „Wir sind so alt wie unser Bindegewebe“. 
In Rudolf Virchows Buch „Die Cellularpathologie in ihrer Begründung auf physiologische und pathologische Gewebslehre“ von 1858, kann man in den Vorlesungen 18-20 lesen, „dass die Entwicklung von Neubildungen immer von Bindegewebe ausgeht“, ganz gleich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Der russische Bakteriologe und Nobelpreisträger Illja Metschnikow (Entdeckung der Phagozyten und Phagozytose) postulierte schon 1908<strong> „<em>Wir sind so alt wie unser Bindegewebe“</em></strong><em>. </em></p>
<p>In Rudolf Virchows Buch „Die Cellularpathologie in ihrer Begründung auf physiologische und pathologische Gewebslehre“ von 1858, kann man in den Vorlesungen 18-20 lesen, „<strong><em>dass die Entwicklung von Neubildungen immer von Bindegewebe ausgeht“</em></strong>, ganz gleich, ob es Krebs oder Tuberkelgranulome sind. Desweiteren beschreibt er bei diesen Neubildungen <strong><em>„Entzündungsprozesse und das Vorkommen von Eiter“</em></strong>. Fehlinterpretationen seiner Lehre führten dazu, dass in der heutigen schulmedizinischen Auffassung aber das Genom und die einzelne Zelle mit ihrer Entartung im Vordergrund der Forschung steht. Erstaunlich, da sich nach neuesten Kenntnissen nur ca. 5% bis 10 % der Krebserkrankungen auf erbliche Anlagen zurückführen lassen.</p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Erst die langsam voranschreitende Erforschung des Grundsystems, auch Matrix genannt, durch Pischinger, Heine und Hecht, geben uns mehr Einblicke in die Wichtigkeit des Bindegewebes, zeigen uns neue Anhaltspunkte in der Entstehung aber auch im Heilungsprozess des Organismus bei Neoplasien. </span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Daraus ergeben sich auch die naturheilkundlichen Ansätze wie <strong>Entschlackung</strong>  und <strong>Entsäuerung</strong> der Gewebe (bes. bei der harnsauren Diathese) und die Beseitigung von Folgeerscheinungen, die zu gestörter <strong>Zellatmung</strong> und <strong>Zellenergiegewinnung</strong> führen. Diese Hypothese stellte schon 1924 der Arzt und Nobelpreisträger Otto H. Warburg auf : „<strong><em>Krebszellen machen zu viel Gärung und zu wenig Verbrennung“</em></strong>. Die Geschwindigkeit des Wachstums von Krebszellen ist abhängig von Stoffwechselprozessen die schnell viel Energie bereitstellen. Diese Prozesse finden in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen statt. Auf diesem Prinzip beruht auch die Positronen- Emissions-Tomographie (PET) die Schnittbilder vom lebenden Organismus liefert. Sie nutzt radioaktiv markierten Traubenzucker um Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar zu machen, da Krebszellen mehr Glycose verbrennen als normale Zellen. Forscher aus Jena konnten 2006 an Tierversuchen bei Dickdarmkrebs durch eine erzwungene aerobe Atmungsumstellung der Zellen eine Hemmung des Tumor-wachstums bewirken. Eine zweite Untersuchung machte genau den umgekehrten Weg und förderte eine anaerobe Verbrennung von Traubenzucker was zum Krebswachstum führte (1,2). Glycosehemmende Medikamente wären die Schlußfolgerung aber auch sie würden nicht die Ursache der anaeroben Verbrennung beheben. </span></em></p>
<p>Die Krebszelle oder Krebsstammzelle gibt es nicht und man wird sie auch nie finden.</p>
<p>Entscheidend ist es doch, den Menschen als Individuum zu verstehen und seine Gesamtheit <strong><em>„Körper-Geist-und Seele“</em></strong> in die Behandlung mit einzubeziehen. Der Pathologe W. Sandritter (1962) beschreibt es passend <strong><em>„Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Zellen und Organe. Seine Krankheit und Tod sind mit Methoden der Naturwissenschaft nur unzulänglich zu erkennen“.</em></strong></p>
<p>Wir wissen heute, dass sich die Entwicklung eines Tumors in 6-15 und noch mehr Jahren vollzieht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Das Grundsystem</strong></h4>
<p><strong> </strong><br />
<strong><span style="font-weight: normal;">Dieser Prozess beginnt mit Dysregulierung und <strong>Dysmineralisierung</strong> der Grundsubstanz, der extrazellulären Matrix (ECM), die z.B. durch Umweltgifte, Strahlung, Überschuss an freien Radikalen, psychischen Stress und viele andere Faktoren ausgelöst wird (Prof. K. Hecht).</span></strong></p>
<p>Die ECM dient den Menschen als <strong>zentrales Regulationsorgan</strong>, das als Schutzschild mit Filterfunktion fungiert (ein molekularer Filter) um das Parenchym (die Funktionszellen) z.B. vor Übersäuerung, Giften aber auch vor schädlichen Bakterien und Viren zu schützen, da es eine enorm große Speicherkapazität und Adsorptionsfähigkeit (Oberflächehaftung) aufweist und so auch eine<strong> immunologische Barriere</strong> darstellt. Mit Abnahme der <strong>Siebfunktion</strong> und mit einer Verdichtung des Bindegewebes, die physiologisch im Alter stattfindet, verliert das Grundsystem die <strong>Selbstregulierungsfunktion</strong> und ihre Aufgabe als <strong>Transitstrecke</strong> für alle lebensnotwendigen Stoffe und Informationen welche die Zellen erreichen sollen, aber auch für <strong>Abfallprodukte</strong> (Toxine) die von der Zelle entsorgt werden müssen. Die Zelle kann ihrer physiologische Funktion nicht mehr gerecht werden und es kommt zu einer Änderung in der Energiegewinnung (ATP) der Mitochondrien, die Wartburg als <strong>Gärungsprozesse</strong> mit Milchsäurebildung (Lactatbildung) beschrieben hat. In der Zelle wird von <strong>aerober Atmung</strong> auf <strong>anaerobe Zellatmung</strong> umgeschaltet. Die Zelle braucht nicht mehr unbedingt Sauerstoff zur oxidativen Energiegewinnung und die Folgen können u.a. Fehler in der Replikation, also im <strong>Zellteilungsprozess </strong>sein. Nun kann es zu ersten <strong>Mutationen</strong> kommen. Gleichzeitig ändert sich auch das <strong>Spannungspotential</strong> an der Zellmembrane und ist bei  Krebserkrankung schon von dem Anatomen und Physiologen Luigi Galvani (1737-1798) als <strong>„Verletzungsstrom“</strong> beschrieben, der sich als positives elektrisches Potential zeigt. Das Verletzungspotential kommt durch die <strong>Zerstörung der Zellmembranen</strong> zustande. Auch konnte Becker (1994) nachweisen, dass am menschlichen Tumorwachstum  immer die höchste Negativität auswies, die er mit seinen Gleichstrommessungen erfassen konnte (3).</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Leinöl mit hohem Heilungspotential auf Zellmembranen</strong></h4>
<p><strong> </strong><br />
<span style="font-weight: normal;">Die Dipl. Chemikerin Frau Dr. Johanna Budwig schlußfolgerte daraus, dass man durch bestimmte Ernährung diesen Prozess umkehren könnte. Sie entwickelte die <strong>Öl-Eiweißkost</strong> „<em>die keine Diät darstellt</em>“ sondern eine Ernährungsumstellung und Integration von schwefelhaltiger Eiweißkost wie Hüttenkäse oder Quark und hoch mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 aus Leinsamen und Leinöl (4,6). Wenn wir uns nun anschauen, dass die <strong>Lipiddoppelschicht</strong> der Zellmembranen<strong> </strong>zu 75% aus ungesättigten Fetten bestehen, mit dem Hauptbestandteil<strong> Lecithin</strong> und hauptsächlich diejenigen Fette eingebaut werden, die wir uns täglich zuführen, kann man leicht verstehen, dass schlechtes Fett, wie <strong>Transfettsäuren </strong>oder gehärtete Fette für unseren Organismus nicht zuträglich sind, sondern sogar Krebs auslösen können. Diese Feststellung und Äußerung kostete Frau Dr. Budwig ihren Job als Obergutachterin für Fette und Arzneimittel in hoher staatlicher Funktion. Wie es der Zufall so wollte war es genau die Zeit in der Magarine mit ihren gehärteten Fettanteilen ihren Siegeszug als „gesundheitsbringend“ antrat.</span></p>
<p>Der Organismus versucht eine gleichbleibende innere Homöostase aufrecht zu erhalten. Kommt sie aus der Balance entstehen Krankheiten. So haben es schon die Hippokratiker (um 400 v. Chr.) mit ihrer<strong> Viersäftelehre</strong> beschrieben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong><em>Das Leben steuert die Gene</em></strong></h4>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><em>So wie die Zelle sich in ihren Millieu befindet, der extrazellulären Matrix, so befindet sich der Mensch in seinem Millieu, in seiner Umwelt. So wie sich der Mensch ernährt und seine Umwelt gestaltet, so gestaltet sich sein inneres Millieu.</em></p>
<p>Wenn man nun glaubt, dass alle Prozesse, Funktionen und Struktur des menschlichen Körpers sowie alle seine Krankheiten in der Anlage als genetische Information codiert abgespeichert seien, wird man schnell eines Besseren belehrt. Unser Körper stellt ungefähr 100.000 verschiedene Proteine her, die Bausteine der Zellen. Alle diese 100.000 Proteine müssen präzise koordiniert zusammengesetzt werden, damit sie das Leben unterstützen. Dazu müssten aber noch ca. 20.000 Regulationsgene vorhanden sein um den präzisen Tanz der Proteinherstellung zu dirigieren. Nun hat aber der menschliche Organismus nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nur ca. 20-30.000 Gene (der Reis, Oryza sativa ca. 40-60.000 Gene). Diese würde also nicht im Ansatz ausreichen um alle diese Funktionen genetisch zu steuern.</p>
<p>Daraus kann man schlußfolgern, dass „<strong><em>Nicht Gene das Leben steuern“ </em></strong> sondern <strong><em>„Das Leben steuert die Gene“</em></strong>.  Das läßt sich auch daran sehen, dass wenn man den Zellkern entfernt (in dem die Erbinformation enthalten ist) die Zelle für ca. 2 Monate weiterfunktioniert bis sie an Überalterung abstirbt, weil sie sich nicht mehr teilen kann.</p>
<p>So rückt die Zellmembran mit ihren Rezeptoren als Komunikations-Schnittstelle zur Umwelt (ihrem Millieu) und ihren Spannungspotential (äußere Zellmembrane ist positiv geladen und das Innere der Zelle negativ) ins Zentrum des Geschehens. <strong>Der Geist ist der Schöpfer der Materie</strong> wie uns der neue Zweig der Neuropsychologie die <strong>„Neuroplastizität“</strong> und die<strong> „Epigenetik“</strong> nahe bringt. </p>
<p><strong> <span style="font-weight: normal;"><em>„Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit  beeinflusst die Reaktionsweise des Gehirns, und diese Veränderungen hinterlassen physische Spuren, die man mit bildgebenden Verfahren im Gehirn sichtbar machen kann“</em> <em>(Prof. Jeffrey Schwartz, Uni Californien).</em></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><em><br />
</em></span></strong></p>
<p><strong> Die Paralellen zum Buddhismus liegen hier sehr nahe. </strong></p>
<p><em>„Es sind die äußeren Einflüsse welche die Reaktionen im Inneren der Zelle auslösen. Jeder einzelne Gedanke oder jedes einzelne Gefühl setzt eine bestimmte Kaskade von biochemischen Stoffen in unseren Organen frei. Jede einzelne Erfahrung löst genetische Veränderungen in unseren Zellen aus. </em></p>
<p><em>Die Umgebung, die Gene aktiviert, umfasst sowohl die innere Umgebung – die emotionale, biochemische, mentale, energetische und spirituelle Landschaft eines Menschen – als auch die äußere Umgebung. Die äußere Umgebung beinhaltet das soziale Netz und die ökologischen Systeme, in denen ein Mensch lebt. Ernährung, Toxine, gesellschaftliche Rituale und sexuelle Auslösereize sind Beispiele für Einflüsse aus der äußeren Umgebung, die die Genexprimierung beeinflussen.</em></p>
<p><em> Forscher entdecken derzeit, dass wir zwar eine festgelegte Gensequenz in unseren Chromosomen haben, doch welche von diesen Genen aktiviert werden, hat viel mit unseren subjektiven Erfahrungen zu tun und damit, wie wir diese verarbeiten.</em></p>
<p><em>Gedanken und Gefühle schalten Gengruppen in komplexen Mustern an und ab. Daher verstärken die Gedanken, die wir denken (die Qualität unseres Bewusstseins), den Informationsfluss entlang unserer Nervenbahnen“</em><em>(7,Dawson Church-Die neue Medizin des Bewußsseins).</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong><em>Die Epigenetik liefert uns dafür die wissenschaftliche Beweise.</em></strong></h4>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><em> </em></p>
<p><em>Die DNA-Methylierung ist ein wichtiger Schutzmechanismus um genetische Eindringlinge „stumm zu schalten“. Üblicherweise werden durch sie die ausgeschalteten Gene gekennzeichnet.</em></p>
<p><em>Epigenetische Markierungen werden ständig neu gesetzt und erneuert, um den Organismus schnell an neue Umweltbedingungen anzupassen zu können, eine Art biologische <strong>„Adoptionspolizei und Umweltschutz“ </strong>zugleich. </em></p>
<p><em>Die im grünen Tee enthaltene Substanz Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) sorgt z.B. dafür, dass Gene, welche die Entstehung von Krebszellen unterbinden, aber ausgeschaltet sind, wieder aktiviert werden. Grüner Tee löst die Methylgruppen von dem abgeschalteten Gen und schaltet es einfach wieder an. Das aktivierte Gen produziert daraufhin einen körpereigenen Stoff, der den Krebs bekämpft (8).</em></p>
<p><em>Tumorzellen tragen fast immer zu wenige Methylgruppen am Genom. An bestimmten  Stellen dann wieder zu viele. Hier greift die Wirkung von grünem Tee. Wie die Wissenschaftler inzwischen zeigen konnten, wirkt das in Sojabohnen vorkommende Pflanzenhormon Genistein ähnlich bei Prostatakrebs und Lungenkreszellen (9,10,11,12,13).</em></p>
<p><em><strong>Wenn sich nun tatsächlich die Methylierung des Genoms durch Nahrung verändern läßt, sprich bestimmte Abschnitte aktiviert oder deaktiviert werden (z.B. durch Inhaltsstoffe vom grünem Tee), dann heißt das ja, dass grüner Tee in die Konstitution des Organismus eingreift. Das wäre sozusagen ein Beweiß dafür, dass die Phytotherapie eine hochwirksame Konstitutionstherapie ist. Das könnte so weit gehen, dass wir genetisch determinierte Krankheiten die durch ihre Methylierung bestimmt sind, mit der westlichen Phytotherapie rückgängig machen können. </strong></em></p>
<p><em>Es muß also in der Therapie eine <strong>Umstimmung</strong> der fehlgelaufenen Prozesse stattfinden. Sowohl auf der körperlichen und zellulären Ebene, die wir recht schnell und gut erreichen können, aber auch auf der geistigen und seelischen Ebene, was mehr Mitwirkung des Patienten voraussetzt und länger dauert.</p>
<p>Weitere Substanzen die man bis jetzt gefunden hat welche auf die DNA-Methylierung Einfluss nehmen sind z.B.: Curcumin, Apfelsaft-Polyphenole, Parthenolide aus Chrysanthemum parthenium, Isothiocyanate aus Kresse, Selen, Folsäure, Cholin und Vit. B12 (Fang et al, J of Nutrition 2007, Johnson and Belshaw, FCT 2008).</p>
<p>Den menschlichen Körper in seiner Vollkommenheit zu erfassen mit all seinem Stoffwechselgeschehen, sowie physischen und psychischen Komponenten wird uns niemals gelingen. Wenn wir einen Hauch davon in den nächsten Jahrzehnten erfassen ist das wahrscheinlich schon sehr viel. Dazu kommt noch, dass man immer wieder über seinen Tellerrand hinausschauen muß, was aber die einzelnen Forschungsrichtungen leider nicht mehr hinbekommen, da jede eine andere Sprache spricht, sozusagen ein moderes <strong>„Babylon“</strong>.</p>
<pre>(1)Induction of Oxidative Metabolism by Mitochondrial Frataxin Inhibits Cancer Growth <em>OTTO WARBURG REVISITED</em>* <a href="http://">http://www.jbc.org/content/281/2/977.full</a>
(2)Targeted disruption of hepatic frataxin expression causes impaired mitochondrial function, decreased life span and tumor growth in mice. <a href="http://">http://www2.uni-jena.de/biologie/ieu/he/own_pub/Thierbach_HMG2005.pdf</a>
(3)Prof. K.Hecht, E.Hecht-Savoley“Naturmineralien, Regulation, Gesundheit“ Schibri Verlag 2008 und Anregungen zum neuen Denken in der Krebsphilosophie und Krebstherapie
(4)Dr. J.Budwig „Öl-Eiweißkost“ und „Krebs, das Problem und die Lösung“
(5)Becker, Robert O.: "Der Funke des Lebens - Heilkraft und Gefahren der Elektrizität" 1994
(6)<a href="http://www.kim-ortenau.de/mediapool/14/144105/data/Info-Download/Oele_Fette/Die_Oel-Eiweisskost_gegen_Krebs.pdf">http://www.kim-ortenau.de/mediapool/14/144105/data/Info-Download/Oele_Fette/Die_Oel-Eiweisskost_gegen_Krebs.pdf</a>
(7)Dawson Church „Die neue Medizin des Bewußsseins“
(8)<a href="http://">http://cancerres.aacrjournals.org/content/63/22/7563.full</a>
(9)<a href="http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/53101.html?p=2">http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/53101.html?p=2</a>
(10)<a href="http://">http://jn.nutrition.org/cgi/content/abstract/137/1/223S</a>
(11)<a href="http://">http://iv.iiarjournals.org/content/24/4/393.abstract</a>
(12)<a href="http://ar.iiarjournals.org/content/29/6/2025.abstract">http://ar.iiarjournals.org/content/29/6/2025.abstract</a>
(13)<a href="http://tumore-fallen-nicht-vom-himmel.de/geschichte-der-biologischen-krebstherapie/">http://tumore-fallen-nicht-vom-himmel.de/geschichte-der-biologischen-krebstherapie/</a>
<a href="http://epigenome.eu/de/2,55,1148">http://epigenome.eu/de/2,55,1148</a>
<a href="http://www.max-wissen.de/Fachwissen/show/5543.html">http://www.max-wissen.de/Fachwissen/show/5543.html</a>
Bruce Lipton „<em>Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern</em>“
Hartmut Heine „Lehrbuch der biologischen Medizin (Hippokrates Verlag)</pre>
<p></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fachvortrag am So. 19.09.10</title>
		<link>http://www.hpbrasch.de/2010/08/ursachen-entstehung-und-pravention-von-zellentartung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alternative Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Bindegewebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Lecithin]]></category>
		<category><![CDATA[Membranstoffwechsel]]></category>
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		<category><![CDATA[Omega 3]]></category>
		<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Traumata]]></category>
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		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
		<category><![CDATA[Zellmembranen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursachen, Entstehung und Prävention von Zellentartung.
 
 
„Krebs entsteht im Bindegewebe und nicht in der Zelle.“
 Mit schätzungsweise 450.000 Neuerkrankungen im Jahr 2010 steigen die Tumorerkrankungen kontinuierlich weiter an. Für uns Heilpraktiker ist es wichtig in der Praxis ein Verständnis zu bekommen wie es zu Dysregulierung im Organismus kommt und eine Stoffwechselentgleisung zu einer Krebserkrankung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ursachen, Entstehung und Prävention von Zellentartung.</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">„<em>Krebs entsteht im Bindegewebe und nicht in der Zelle.</em><strong>“</strong></span></strong></p>
<p><strong> <span style="font-weight: normal;">Mit schätzungsweise 450.000 Neuerkrankungen im Jahr 2010 steigen die Tumorerkrankungen kontinuierlich weiter an. Für uns Heilpraktiker ist es wichtig in der Praxis ein Verständnis zu bekommen wie es zu Dysregulierung im Organismus kommt und eine Stoffwechselentgleisung zu einer Krebserkrankung führt. Von der Krankheitsentstehung bis zur ersten Diagnose vergehen meistens 6-12 Jahre, d.h. der Krebs wird dann festgestellt, wenn die gesunde Funktion des Organismus bereits nicht mehr gewährleistet ist.</span></strong></p>
<p><em><strong>Keine Krankheit ist mit mehr Angst besetzt als die des Krebsleidens.</strong></em></p>
<p><em>Um als Therapeut dieser Angst nicht nachzugehen, versuche ich in meinen Seminaren  die Hemmschwelle durch Einblicke in das Krankheitsgeschehen zu überwinden, damit sich mehr Therapeuten mit diesem Thema in ihren Praxen befassen und der ständig steigenden Zahl von Patienten gerecht werden.</em></p>
<p>In dieser Fortbildung werden wir einen Überblick bekommen über Gebiete wie der Entgleisung des Grundsystems, der <strong>Dysmineralose</strong> und der Wichtigkeit der Mineralien besonders der Kieselsäure, die als essentieller Regulator der  extrazellulären Matrix (ECM) dient, über den Zellstoffwechsel, insbesondere den <strong>Membranstoffwechsel</strong> mit den lipophilen Substanzen wie Lecithin, Omega-3 Fettsäuren und Cardiolipiden, der <strong>Zellatmung </strong>und der <strong>Warburgtheorie</strong>, welche besagt, dass Mitochondrien in Tumorzellen ihre Energie überwiegend durch Gärung mit Zucker bereitstellen. Wir werden sehen, in welch großem Umfang die Verdauung in der <strong>Gewebeübersäuerung</strong> eine Rolle spielt und  außerdem betrachten wir die <strong>Therapieresistenz</strong> und Blockaden durch <strong>Traumata</strong>. Besonderes Augenmerk wird auf die Prävention und Therapie durch Ernährung und der Einsatz von Heilpflanzen, Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen gelegt.</p>
<p><a href="http://www.hpbrasch.de/2010/08/das-bindegewebe-und-die-zellmembrane-als-therapeutische-schnittstelle/">Weiter lesen:</a> Das Bindegewebe und die Zellmembrane als therapeutische Schnittstelle</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="322">
<tbody>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Termin:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Sonntag, 19. September,<br />
von 10.00 &#8211; 17.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Ort:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule<br />
Paul-Lincke-Ufer 42/43,<br />
10999 Berlin &#8211; Kreuzberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Kosten:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">Für Mitglieder des Vereins HEILEN MIT PFLANZEN e.V. beträgt die Seminargebühr 30€, für Nichtmitglieder 40€, für SchülerInnen des IfP 20€.</td>
</tr>
<tr>
<td width="120" align="left" valign="top">
<h2>Info und<br />
Anmeldung:</h2>
</td>
<td width="202" align="left" valign="top">IfP Heilpraktikerschule,<br />
Telefon 030 &#8211; 61 12 89 33</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aromatasehemmer als Pflanzeninhaltsstoffe in der Phytotherapie</title>
		<link>http://www.hpbrasch.de/2010/04/aromatasehemmende-pflanzeninhaltsstoffe-in-der-phytotherapie/</link>
		<comments>http://www.hpbrasch.de/2010/04/aromatasehemmende-pflanzeninhaltsstoffe-in-der-phytotherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 22:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[5-alpha-Reduktase]]></category>
		<category><![CDATA[Androgen]]></category>
		<category><![CDATA[Apigenin]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatase]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatasehemmer]]></category>
		<category><![CDATA[Brennessel]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Chrysin]]></category>
		<category><![CDATA[Damiana]]></category>
		<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Epilobium]]></category>
		<category><![CDATA[Estrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Hesperetin]]></category>
		<category><![CDATA[Leinsam]]></category>
		<category><![CDATA[lignane]]></category>
		<category><![CDATA[Mammakarzinom]]></category>
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		<category><![CDATA[Testosteron]]></category>
		<category><![CDATA[Turnera]]></category>
		<category><![CDATA[Urtica]]></category>
		<category><![CDATA[Weidenröschen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Brustkrebs
 
Aromatasehemmer werden in der Onkologie bei Frauen mit Mammakarzinomen in oder nach der Menopause bei Estrogen- oder Progesteron- positiven oder unbekanntem Rezeptorstatus eingesetzt.
Aromatasehemmer verhindern die Bildung von Estrogenen aus Androgenen (Testosteron, ein Androgen, ist die Vorstufe von Estrogen) die durch das Enzym Aromatase umgewandelt werden.


Endometriose
 
Eine andere therapeutische Richtung die einen ganz neuen Blickwinkel verdient ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ee; text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
<h4>Brustkrebs</h4>
<p> </p>
<p><strong>Aromatasehemmer<span style="font-weight: normal;"> werden in der Onkologie bei Frauen mit </span>Mammakarzinomen<span style="font-weight: normal;"> in oder nach der Menopause bei Estrogen- oder Progesteron- positiven oder unbekanntem Rezeptorstatus eingesetzt.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Aromatasehemmer verhindern die Bildung von Estrogenen aus Androgenen (Testosteron, ein Androgen, ist die Vorstufe von Estrogen) die durch das Enzym Aromatase umgewandelt werden.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Endometriose</h4>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Eine andere therapeutische Richtung die einen ganz neuen Blickwinkel verdient ist die Behandlung der</span> Endometriose<span style="font-weight: normal;"> mit aromatosehemmenden Wirkstoffen. Da durch die Exposition von Estrogenen die Endometriumzellen im Wachstum stimmuliert werden, kann man sich den hemmenden Effekt durch die Pflanzen, welche modulierend in dieses System eingreifen, zunutze machen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Die Hemmung der Aromatase und des Enzyms  COX-2 (Cyclooxygenase) scheinen schulmedizinisch eine positive Rolle in der Therapie der Endometriose zu spielen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">In der konventionellen Behandlung der Endometriose mussten sich neue Therapiekonzepte entwickeln, die auf Grund der hohen Rückfallrate 5 Jahre nach Ende der Primärtherapie von 20-80% notwendig wurden.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Der größte Ort der Estrogenproduktion liegt bei Frauen vor den Wechseljahren in den Ovarien (Eierstöcken) mit ca. 70%. Wenn in der Menopause die Estrogenproduktion durch die Ovarien eingestellt wird, geht der Spiegel im Körper stark zurück. Andere Orte wie Fettgewebe, Haut, Leber, Muskel und Nebennieren produzieren aber weiterhin geringe Mengen von Estrogenen. So auch das fettreiche Bindegewebe der Brust. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Hier setzt man dann chemische Aromatasehemmer ein, um </span>hormonabhängigen Mammakarzinomen<span style="font-weight: normal;"> die Grundlage für ihr Wachstum, die Estrogene, zu entziehen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Aromatasehemmer bzw. Aromatasemodulatoren, kommen aber auch in der Natur vor. So bilden bestimmte Pflanzen Stoffe aus, die in Untersuchungen eine ähnliche Wirkung zeigen wie die künstlichen Aromatasehemmer. Leider fehlen wie so oft klinische Studien über die Heilpflanzenanwendung. Für Phytotherapeuten ist es trotzdem unerläßlich, von solchen Pflanzen Kenntnis zu haben.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Chrysin</h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Der bekannteste Wirkstoff, welcher eine  Wirkung auf die Aromatase hat, ist der gelbe </span>Farbstoff Chrysin<span style="font-weight: normal;"> (5,7-Dihydroxyflavon). Es ist ein natürliches Flavon, das in vielen Pflanzen aber auch in tierischen Produkten wie </span>Propolis<span style="font-weight: normal;"> vorkommt (1) . Nicht nur, dass Propolis entzündungswidrig ist, eine antibakterielle und antivirale Wirkung hat und gegen Warzen wirkt, man konnte in Untersuchungen außerdem feststellen, dass Propolis gegen verschiedene Krebsarten wirkt (7/8/9/10).</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Passions<span style="font-weight: normal;"><strong>blume</strong></span></h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Der bekannteste und gebräuchlichste Lieferant des natürlichen </span>Chrysin<span style="font-weight: normal;"> in der Phytotherapie bildet die <em><span style="font-style: normal;">Passiflora coerulea var. incarnata.</span></em></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><em>(Hb. Passiflorae)</em> aus der Familie der<em> Passiofloraceaen</em>.</span></strong></p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-372 alignright" title="Passiflora-web" src="http://www.hpbrasch.de/wp-content/uploads/2010/04/Passiflora-web3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Die meisten der 525 Arten stammen aus Süd-, Mittel- und Nordamerika. <em><strong>Passiflora incarnata</strong></em> findet Verwendung in der Phytotherapie als <em>Herba Passiflorae</em><em> incarnatae</em> oder <em>Tinktura Passiflorae</em>. Ihre Heimat ist der Süden der Vereinigten Staaten von Virginia bis Florida und Texas im Süden und im Westen bis zum Missouri, wo sie in Gebüschen auf trockenem Gelände vorkommt. <strong><span style="font-weight: normal;">Angewendet</span><span style="font-weight: normal;"> und benutzt wird die Passionsblume bei nervöser Unruhe und Störungen bes. bei Kindern, Angstzuständen, leichten</span></strong></span></strong></p>
<p>Depressionen, Einschlaf- und Schlafstörungen, Krämpfen (Epilepsie, Eklampsie), Delirium tremens, Neuralgien, Herzneurosen, Pertussis, Asthma, sie wurde traditionell als Aphrodisiacum benutzt, sie wirkt allgemein schmerz- und krampfstillend und beruhigend auf den Organismus.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Inhaltsstoffe sind </span>Alkaloide<span style="font-weight: normal;"> (in <em>P. incarnata</em> nur Spuren von Harman Alkaloiden, in hohen Konzentrationen bei der </span><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Steppenraute</span></span><span style="font-weight: normal;"> <em>Peganum harmala</em>), </span>Flavonoide<span style="font-weight: normal;"> wie Apigenin und Luteolin, geringe Mengen von </span>cyanogenen Glykosiden<span style="font-weight: normal;">, Saponine fehlen nach neueren Angaben angeblich, </span>ätherisches <span style="font-weight: normal;"><strong>Öl<span style="font-weight: normal;"> ist in Spuren enthalten. Auch liefert diese Pflanze die säuerlich schmeckenden </span>Maracuja Früchte<span style="font-weight: normal;"> die botanisch gesehen eigentlich Beeren sind. In Südamerika gibt man den frischen Saft hyperaktiven Kindern zur Beruhigung (2/3/4/5/6).</span></strong></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Scutellaria</h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Das </span>Helmkraut<span style="font-weight: normal;"> oder lat.<em> Scutellaria baicalensis/ barbata</em> ist eine Pflanze der Lippenblütler Familie (<em>Labiaceae</em>). <strong><span style="font-weight: normal;">Der Traditionellen Chinesischen Medizin ist diese Pflanze nicht unbekannt (<em>Rad. Scutellariae barbatae</em>). Hierzulande erreicht sie gerade große Aufmerksamkeit hauptsächlich durch die intensive Erforschung ihrer Farbstoffe </span>Wogonin<span style="font-weight: normal;"> und </span>Baicalin<span style="font-weight: normal;">, als Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen. Sie liefert neben den vielen </span>Flavonen<span style="font-weight: normal;"> ebenfalls eine </span>Chrysinverbindung<span style="font-weight: normal;"> (Chrysin-7-O-glucuronide) (11).</span></strong></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Mit zunehmendem Alter steigt auch bei Männern der Estrogenspiegel, während die Progesteron- und Testosteronspiegel langsam abfallen. Es kommt also mit zunehmendem Alter zu einer Estrogendominanz. Besonders hohe Estrogenspiegel findet man bei übergewichtigen Männern, weil das Fettgewebe viel Aromatase enthält, die nun wiederum Testosteron und Androstendion in Estrogen verwandeln. So kann über eine Hemmung der Aromatase der Estrogenspiegel reguliert werden. Zusätzlich modulieren einige Pflanzen auch noch die 5-alpha-Reduktase, welche für die Umwandlung von Testosteron in DHT (Dihydrotestosteron, die biologisch aktive Form von Testosteron), verantwortlich ist. Die Pflanzen wirken so wachstumshemmend auf das Prostatagewebe (DHT stimmuliert das Prostata Wachstum).</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Weitere Pflanzen die eine aromatasehemmende Wirkung aufweisen sind </span><span style="font-weight: normal;">Sabal serrulata, Grapefruit Samen, Alpina officinalis, Urtica dioica, Epilobium angustifolium, Trifolium partensis, Turnera difussa, Humulus lupulus.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Epilobium angustifolium</h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Das schmalblättrige Weidenröschen (<em>Hb. Epilobii</em>) und die </span>Brennesselwurzel<span style="font-weight: normal;"> (<em>Rad. Urticae</em></span><span style="font-weight: normal;">) sind uns aus der BPH (Benigne Prostatahyperplasie) bekannt. Beim </span>Weidenröschen<span style="font-weight: normal;"> das zu den Nachtkerzengewächsen (<em>Onagraceae</em>) gehört und sowohl die </span>Aromatase<span style="font-weight: normal;"> als auch die </span>5-alpha-Reduktase<span style="font-weight: normal;"> hemmt, vermutet man, dass die hemmende Wirkung über die </span>Gerbsäuren<span style="font-weight: normal;"> (Ellagtannine Oenothein A and Oenothein B) zustande kommt (14/15).</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Urtica dioica</h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Bei der </span>Brennessel<span style="font-weight: normal;"> (<em>Urtica dioica</em>) scheinen es gleich mehrere Wirkstoffe zu sein, die hemmend auf die Aromatase wirken (12,13). Auch die Früchte der </span>Sägepalme<span style="font-weight: normal;"> (<em>Fruc. Sabalae serrulatae</em>) wirken wie das Weidenröschen auf beide Enzyme.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Turnera diffusa</h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Eine hier recht unbekannte Pflanze in der Phytotherapie ist <em>Turnera diffusa</em>, besser bekannt als</span> Damiana Blätter </strong><strong><span style="font-weight: normal;">(<em>Fol. Damianae</em>)</span><span style="font-weight: normal;">, die zur Gattung der Safranmalvengewächse den Turneraceaen gehört. In Mexico als Hausmittel gebraucht zur Stärkung der Nerven, bei cerebraler Erschöpfung oder allgemeiner Atonie des Nervensystems, aber auch bei Dysmenorrhoe, Prostataleiden, Sterilität infolge mangelnder Libido, Spermatorrhoe und als Aphrodisiakum.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Ein alkoholischer Extrakt konnte in Untersuchungen eine signifikante Senkung der Aromatase hervorrufen (16).</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Generell scheinen Flavonoide eine gute Quelle für Stoffe zu sein, die auf den Aromatase Stoffwechsel wirken. Stoffe wie </span>Naingenin, Apigenin, Chrysin und Hesperetin<span style="font-weight: normal;"> haben bis jetzt das größte Potential (17/18/19). </span>Lignane<span style="font-weight: normal;"> wie Enterodiol und Enterolacton, beide im </span>Leinsamen<span style="font-weight: normal;"> vorhanden, hatten in Untersuchungen dagegen nur eine schwach hemmende Wirkung auf die Aromatase (20).</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Ein kleines Gläschen roter Wein scheint aber auch zur Bremsung der Aromatase förderlich zu sein (21).</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
<h4>Referenzen</h4>
<pre><strong><span style="font-weight: normal;">(1)http://www.ulexlab.de/Publikationen/Flavone_in_Propolis/flavone_in_propolis.html</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(2)<a href="http://www.rain-tree.com/maracuja.htm">http://www.rain-tree.com/maracuja.htm</a>
<strong><span style="font-weight: normal;">(3)Madaus, Lehrbuch der Biologischen Heilmittel, 3 Bände</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(4)Schoenfelder, Das neue Handbuch der Heilpflanzen, Kosmos Verlag</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(5)Dhawan, K., et al. "Aphrodisiac activity of methanol extract of leaves of Passiflora incarnata Linn. in mice." Phytother. Res. 2003; 17(4): 401-3.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(6)M.Wichtl, Teedrogen, 4 Aufl.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(7)Popolo et al. 2009, Antiproliferative activity of brown Cuban propolis extract on human breast cancer cells.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(8)Pratsinis et al. 2010, Antiproliferative Activity of Greek Propolis.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(9)Zedan et al. 2009, Propolis as an alternative treatment for cutaneous warts.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(10)Seda et al. 2009, Propolis from Turkey induces apoptosis through activating caspases in human breast carcinoma cell lines.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(11)Horvath et al. 2005, Identification and quantification of eight flavones in root and shoot tissues of the medicinal plant huang-qin (Scutellaria baicalensis Georgi)</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(12)Gansser et al. 1995, Aromatase inhibitors from Urtica dioica roots.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(13)Drasta et al. 2002,  Enzyme inhibition in the drug therapy of benign prostatic hyperplasia</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(14)Egyetem et al. 2009,  Epilobium parviflorum--in vitro study of biological action</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(15)Ducrey et al. 1997,Inhibition of 5 alpha-reductase and aromatase by the ellagitannins oenothein A and oenothein B from Epilobium species.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(16)Zhao et al. 2008, Anti-aromatase activity of the constituents from damiana (Turnera diffusa)</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(17)Meeuwen et al. 2008, Aromatase inhibition by synthetic lactones and flavonoids in human placental microsomes and breast fibroblasts--a comparative study.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(18)Jeong et al. 1999, Inhibition of aromatase activity by flavonoids.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(19)Le Bail et el. 1998, Aromatase and 17beta-hydroxysteroid dehydrogenase inhibition by flavonoids.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(20)Lacey et al. 2005, Dose-response effects of phytoestrogens on the activity and expression of 3beta-hydroxysteroid dehydrogenase and aromatase in human granulosa-luteal cells.</span></strong>
<strong><span style="font-weight: normal;">(21)Eng et al. 2002, Anti-aromatase chemicals in red wine.</span></strong></span></strong></pre>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Pflanze des Monats April</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 15:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanze des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Bellis perennis]]></category>
		<category><![CDATA[Gänseblümchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bellis perennis- Gänseblümchen, Maßliebchen (Asteraceae)
Tausendschön, Marienblume, Osterblume, Daisy flower
Name:
Bellus (lat.) = schön, hübsch, perennis (lat.) = ausdauernd
Mythologie: 
In der nordischen Mythologie der Göttin des Frühlings und der Auferstehung, der Ostara, geweiht und später der Jungfrau Maria, aus deren Tränen es auf der Flucht nach Ägypten entsprossen sein soll. Da es um 1793 als fruchtabtreibend galt, sollte es nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bellis perennis- Gänseblümchen, Maßliebchen (Asteraceae)</h3>
<p>Tausendschön, Marienblume, Osterblume, Daisy flower</p>
<h4>Name:</h4>
<p>Bellus (lat.) = schön, hübsch, perennis (lat.) = ausdauernd</p>

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<h4>Mythologie: </h4>
<p>In der nordischen Mythologie der Göttin des Frühlings und der Auferstehung, der Ostara, geweiht und später der Jungfrau Maria, aus deren Tränen es auf der Flucht nach Ägypten entsprossen sein soll. Da es um 1793 als fruchtabtreibend galt, sollte es nach einer Verordnung gänzlich ausgerottet werden. Im Frühjahr kann man die Blätter und Blüten als Salat- und Gemüsebeigabe nehmen. Ißt man die ersten drei Gänseblümchen die man im Frühjahr sieht, schützt man sich vor Zahnschmerzen. Ein englisches Sprichwort sagt “Wenn man seinen Fuß auf sieben Gänseblümchen stellen kann kommt der Sommer“.</p>
<h4>Botanik:</h4>
<p>Sie ist in Europa und Asien heimisch, in Nordamerika und Neuseeland eingebürgert.<br />
Als kleine bis 15 cm hohe, ausdauernde Pflanze, besitzt sie einen rasenbildenden Wurzelstock und zu einer grundständigen Rosette vereinigte spaltförmige Laubblätter. Die einzelstehenden Blütenköpfe tragen zwittrige, gelbe, röhrenförmige Scheibenblüten und weiße, an der Spitze oft rötliche, zungenförmige weibliche Strahlenblüten die vom Frühling bis zum Winter blühen. Mit der Sonne dreht sich das Blütenköpfchen im Tagesverlauf von Osten nach Westen.</p>
<h4>Geruch:</h4>
<p>Geruchlos</p>
<h4>Geschmack:</h4>
<p>Leicht zusammenziehend, schärflich schmeckende Blätter, die Blüten sind geschmacklos.</p>
<h4>Verwendung:</h4>
<p>Heute verordnet man Flor. Bellidis perennis, früher waren Kraut und Blüten offizinell. Auch die Wurzel wurde verwendet.</p>
<h4>Inhaltsstoffe:</h4>
<p>Triterpensaponine bellissaponine 1 und 2, Perennisaponine A-F (22), der oberirdische Teil enthält ca. 2,7% und in die Wurzel wahrscheinlich noch mehr Saponine, Flavonoide (Apigenin, Kampferol, Isorhamnetin u. Quercetin), Polyine, Tannine, Bitterstoffe, Oxalsäure, Apfelsäure, Essigsäure, Waxe, Harze, Schleimstoffe, Inulin, Glucose, Rhamnose, Arabinose, in Spuren äth. Öle (2)(21). Die blutauflösende Wirkung soll in der homöopathischen Tinktur einen hämolytischen Index von 1:400 und im „Teep“ Präparat eine von 1:4000 Hämolyse zeigen und so gehört sie zu den starken Saponindrogen (1). Der hämolytische Effekt ist am stärksten bei Pflanzen die im Sommer (Juni, July, August) gesammelt werden (26).</p>
<h4>Traditionell:</h4>
<p>Es wurde verwendet bei <strong>Brustbeschwerden</strong> wie Asthma bronchale, trockenem Husten, Engbrüstigkeit, Schwindsucht, Wassersucht, bei <strong>Blutungen</strong> gegen Hämoptoe und Hämaturie. Gebraucht auch bei <strong>Menstruationsbeschwerden</strong> wie Dysmenorrhoe und Amenorrhoe, Fluor albus, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle und Schlaflosigkeit. Als <strong>Hautmittel bei Dermatopathien </strong> wie Furukolose, Eiterungen, Pyodermien, Brustknoten und Mastitis. Weiter bei <strong>Ulzerationen</strong> insb. Ulcus cruris, Appendizitis, Gastritis, Enteritis. Bei Verstopfungen, Störungen der Leber und Niere, Ikterus, bei <strong>Rheuma</strong> und Gicht (1) und sie verzehrt den Kropf (17). Hahnemann schreibt <em>„Die Verdunkelung der Augen, die die Alten mit dem eingetröpfelten frischen Saft zu heilen sich rühmten, war wohl kein Star, sondern eine Verdunkelung der Hornhaut“</em> (19). Bei Abzehrungen und der Englischen Krankheit (Rachitis) gibt man täglich mehrmals 1 Teelöffel vom Sirup (3).</p>
<h4>Wirkung:</h4>
<p>Als <strong>Wundkraut</strong> wirkt Bellis gegen das Wundheits- und Zerschlagenheitsgefühl infolge von Verletzungen und nach Matthiolus soll es sogar die „zerbrochene Hirnschale“ heilen. Bei Leberverstopfungen und als kühlend, auflösendes Mittel und <strong>Expektoranz</strong> bei Brust und Halsbeschwerden. Es wirkt <strong>entzündungswidrig</strong>, hat einen Bezug zum Gefäßsystem und zerteilt das geronnene Blut (1).</p>
<h4>Anwendung:</h4>
<p>In Traumeel, Phytocortal N</p>
<h4>Studien:</h4>
<p>Antimikrobiell als wässriger Extrakt (23)(29), Fungizid über die Triterpenglycoside bei Candida und Cryptoccocus Arten (30)(31), Antihyperlipidemie Aktivität durch Senken der Serum Tryglycerid Werte durch die Saponine (24).</p>
<h4>Homöopathie:</h4>
<p>Die frische, ganze blühende Pflanze (HAB1). Auch als<strong> „Arnica der Gebärmutter“ </strong>bezeichnet. Zerschlagenheitsschmerzen nach körperlicher Anstrengung, Verletzungen, Quetschungen, Blutergüße und Lungenblutungen. Bei Cervixerosionen mit Unterleibsschmerzen und Blutungen  (3 mal 5 Tropfen), Furunkel, Karbunkel, papulöse und vesiculöse Exantheme, nässende Ekzeme, Herpes, Expektoranz, Konjunktivitis, Angina u. Stomatitis, Darmkatarrhe, Blinddarmentzündung, Bauchdeckenschmerz bei Schwangeren, rheumatoide Symptome an Muskeln, Gelenke und Nerven, Naevus vasculosus, bei Arteriosklerose und  Bluthochdruck wäre es zu prüfen. Essenz aus frischer Blüte soll auf Muskelfaser der Gefäße wirken. Hauptangriffspunkt liegt wohl in den Kapillaren wofür auch seine Verwendung als Wundheilmittel spricht (18)(4). Reduziert als homöopatisches Mittel den postpartum Blutverlust (25).</p>
<h4>Toxität:</h4>
<p>Keine</p>
<h4>Referenzen:</h4>
<pre>(1) Madaus- Lehrbuch der Biologischen Heilmittel
(2) Ingrid und Peter Schönfelder- Das neue Handbuch der Heilpflanzen
(3) F. Müller, Das große Illustrierte Kräuterbuch, 9. Aufl. 1860
(4) Heinz A hoppe- Drogenkunde 7. Aufl.
(5) C.Wehmer- Die Pflanzenstoffe 2. Aufl.
(17) L.Kroeber, Das Neuzeitliche Kräuterbuch, 3 Bd., Hippokrates Verlag 1947
(18) J.Mezger, Geschichte Homöopathische Arzneimittellehre, Haug 1950
(19) S.Hahnemann, Apothekerlexicon
(21) <a target="_blank" href="http://www.ema.europa.eu/pdfs/vet/mrls/066399en.pdf">http://www.ema.europa.eu/pdfs/vet/mrls/066399en.pdf</a>
(22) M.Yoshikawa et al. 2008
(23) N. Kavalcioğlu et al. 2010
(24) T.Morikawa et al.2008
(25) M.Oberbaum et al. 2005
(26) T.Siatka et al. 2003
(27) J.Gudej et al. 2001
(28) J.Nazaruk et al. 2000
(29) P.Avato et al.1997
(30) G.Bader et al. 1990
(31) C.Desevedavy et al. 1989</pre>
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		<title>Weisheit der Natur durch Pflanzenheilkunde nutzen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 23:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>George Brasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Aspirin]]></category>
		<category><![CDATA[Eibe]]></category>
		<category><![CDATA[Immergrün]]></category>
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		<category><![CDATA[Tamoxifen]]></category>
		<category><![CDATA[Vinblastin]]></category>
		<category><![CDATA[Weidenrinde]]></category>
		<category><![CDATA[Yamswurzel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Pflanzenheilkunde oder Pflanzentherapie, auch Phytotherapie genannt, gehört zu den ältesten und bekanntesten Heilmethoden in allen Kulturkreisen unserer Erde. Völker von China über Indien, von Persien bis Griechenland, aber auch in Nord-und Südamerika hatten schon von jeher umfangreiche Kenntnisse, wie man Pflanzen zum Heilen einsetzt. 
Erste Aufzeichnungen stammen von den Sumerern um 2000 v.Ch. Der Ursprung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Pflanzenheilkunde oder Pflanzentherapie,</strong> auch Phytotherapie genannt, gehört zu den ältesten und bekanntesten Heilmethoden in allen Kulturkreisen unserer Erde. Völker von China über Indien, von Persien bis Griechenland, aber auch in Nord-und Südamerika hatten schon von jeher umfangreiche Kenntnisse, wie man Pflanzen zum Heilen einsetzt. </p>
<p>Erste Aufzeichnungen stammen von den <strong>Sumerern um 2000 v.Ch.</strong> Der Ursprung der meisten der heute gebräuchlichen Medikamente sind in ihren chemischen Strukturen den Pflanzeninhaltsstoffen entnommen. Das reicht von Aspirin (Salizylsäure kommt z.B. in der Weidenrinde und in Mädesüß vor) über die Yamswurzel (ihr wurde das erste pflanzliche Progesteron/ Östrogen entnommen, um die Pille herzustellen), bis hin zu Krebsmedikamenten (Tamoxifen aus der Eibe oder Vinblastin aus dem Madagaskar-Immergrün). </p>
<p>Im letzten Jahrhundert entwickelte sich die Phytotherapie zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung, die von Ärzten wie von Heilpraktikern gleichermaßen eingesetzt wird. Pflanzenheilkunde ist in der Regel nebenwirkungsfrei. </p>
<p>Das<strong> individuell erstellte Teerezept </strong>wird in der Apotheke gemischt. Somit wird garantiert, dass die Kräuter schadstofffrei und in ihrer Qualität geprüft sind. Der relativ niedrig Kostenfaktor des Tees im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten sowie die einfache Zubereitung sprechen für sich.</p>
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