Vitamin C – Hochdosis – Infusion

 

Therapeutische Maßnahmen zur Steigerung der Immunabwehrkräfte

Jede Entzündung braucht vermehrt Vit. C und Eisen.

Fast alle pflanzlichen und tierischen Organismen können aus Glucose Ascorbinsäure bilden. Im läufe der Evolution ist diese Fähigkeit den Menschen verloren gegangen. Ein gesunder Organismus sollte täglich 0,4-3g Vit. C aufnehmen um den Stattuserreichen zuerreichen dem Tiere entspricht, die selber Vit.C produzieren können wie z.B. Ziegen, Schafe, Kanninchen, Hunde und Katze. Besonders reich an Vit. C sind die Hypophyse, die Nebennieren, Augenlinsen, Leukozyten und das Gehirn. Der Gesamtkörpergehalt liegt bei ca. 1,5g

Unter Stress wie akute Infektionen, erhöte Freie Radikale, bei Strahlen- und Tumortherapie, psychischen Stress und extreme Lehrnbedinungen wie Prüfungen ect. kann der Bedarf um ein vielfachen höher sein.

Es kann dann zu einen „chronisch subklinischen Skorbut“ kommen, der sich nicht wie bei den alten Seefahrern in einer starken verminderten Kollagensynthese zeigt, die bis zum Zahnausfall, Gelenkentzündungen und Muskelschwund kommt, sondern in subklinischen Symptomen wie:

  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Ermüdung bei geringer Belastung
  • Blutungen (Nasenbluten, Zahnfleischbluten)
  • Parodontose
  • grippale Infekte
  • schlechte Wundheilung
  • reduzierte Eisenresorption
  • Gelenksentzündungen
  • Tendenz zu Frakturen
  • kardiale und cerebrale Gefäßsklerose
  • frühzeitige Senilität

 

Hochdosierte Vitamin C Infusionen sind sinnvoll weil der Mensch über die Darmschleimhaut nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit hat (ca. 4-8 g pro Tag.) Werden größere Mengen Vit. C benötigt ist das nur über Infusionen möglich.Vit. C kann bei einer Vielzahl von akuten und chronischenErkrankungen eingesetzt werden. Schmerzmittel lassensich reduzieren, Therapieblockaden auflösen und Entzündungennehmen ab.

 

Wo helfen Vitamin C Infusionen?

Vit. C kann bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. Schmerzmittel lassen sich reduzieren, Therapieblockaden lösen sich und Entzündungen nehmen ab.

Erniedrigte Vit. C Werte finden wir auch bei:

  • Leberparenchymschäden
  • Leberzirrhose
  • Hepatitis
  • Lebermetastasen
  • entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
  • bei einer Hämodialyse
  • Infektionen
  • bei Krebserkrankungen
  • bei Medikamenten wie ASS, Kortison und Antibiotika
  • Vergiftungen

 

Stimmulierung der Immunabwehr

Weiße Blutkörperchen haben ein hohe Vit. C konzentration. Diese Konzentration kann bis zu 80 mal höher sein als im Blutplasma. Durch hohe Vit. C Gaben kommt es zu einer starken Stimulation von Makrophagen, Natürliche Killerzellen, Phagozyten und zytotoxische Leukozyten. Auch bei der Differenzierung von B-und T- Lymphozyten wird Vit. C benötigt da sie eine wichtige Rolle spielen bei der Krebsabwehr.

Jede Phagozytose geht mit einem erheblichen Verbrauch von Vit. C einher. Der Vit. C Verlust bei Aktivierung von Makrophagen kann bis zu 40% betragen und kurzzeitig intrazellulär auf ein dem Skorbut ähnliches Level fallen.

Liegt ein Vitamin C Mangel vor, kommt es zur einschränkung der Beweglichkeit von Leukozyten und zur verminderten Phagozytose. Ein gut funktionierende Phagozytose ist aber wichtig bei akuten Infekten, Zellunter- b.z.w Abbauprozessen wie sie bei der Strahenlen-und Chemotherapie anfällt. Zusätzlich ist dort aber auch noch ein hoher Bedarf an Antioxidantien vorhanden, auch etwas das Vit. C leistet.

Vit. C kann bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. Es wurde beobachtet das sich Schmerzmittel reduzieren lassen, Therapieblockaden (bei 15g/d intravenös) auflösen und Antibiotika besser ansprechen.

 

Vitamin C bei Tumorerkrankungen

Es gibt viele Belege dafür das der protektive Aspekt von Ascorbinsäure bei der Krebsenstehung und auf eine verlängerte Überlebensrate und verbesserte Lebensqualität wirkt. Vit. C ist hoch wirksam gegen die Bildung von krebsauslösenden Nitrosaminen und als hoch konzentriertes Vitamin in der Magenschleimhaut wichtig zur unterbindung der Helicobater pylori vermehrung.

Da bei Strahlen- und Chemotherapie mehr freie Radikale durch den erhöhten Zelluntergang benötigt werden und es zu einer erhöhten Phagozytose kommt die mehr Vit. C verbraucht kann es bei einen normal oder verminderten Plasmaspiegel zu Mangelerscheinungen bis hin zum manifesten Skrobut kommen. Auch bei Tumorkachexie ist die Infusion von Vit. C angesagt, da der Organismus nicht mehr in der Lage ist genügten Vit. C aufzunehmen. Tumor-und rezidivfreie Intervalle können deutlich verlängert und die Lebensqualität verbessert werden. Die Rate an Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darmbeschwerden, Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Reizbarkeit ist unter der Vit. C Therapie deutlich geringer.

In anderen Studien tötete Vit. C gezielt, durch Bildung von Wasserstoffperoxid die Krebszellen ab, während gesunde Zelllinien nicht geschädigt wurden. Wasserstoffperoxid entstand dabei jedoch nur außerhalb der Zellen und nicht im Blut. Krebszellen konnen Wasserstoffperoxid nicht in den Zellen abbauen und gehen so zu grunde.

Ergebnisse einer Neuseeländischen Studie zeigen das Tumore im Vergleich zu gesundem Gewebe weniger Vitamin C anreichern, und unter Vit. C-Mangel schneller wachsen und wiederstandsfähiger sind.

Am nationalen Krebinstitut in der USA wurde an Probanten eine Dosis von 5g verabreicht was zu einer verdoppelung der Neubildung von Lyphozyten führte. Bei 18g täglich intravenöse Gabe kam es zu einer Steigerung um des 4-Fache des ausgangswertes..

 

Hyperthermie und hochdosiertes Vit. C

Hoch dosiertes intravenös verabreichtes Vitamin C verstärkt nicht nur den therapeutischen Effekt einer zytostatischen Tumortherapie, sondern wirkt offenbar synergistisch mit einer Ganzkörperhyperthermie (Dr. Douwes Klinik St. George/Ärzte Zeitung).

Radikale verursachen Gewebsschäden, greifen Proteine und Fette sowie Teile der DNA an und spielen bei der Krebsentstehung eine große Rolle.

 

Antivirale Eigenschaft durch Interferonsteigerung:

Schon 1935 konnte Jungblut die antivirale Wirkung von Vit. C an dem Poliomyelitisvirus (auslöser der Kinderlähmung) zeigen wo es nicht zu Lähmungserscheinungen kam. Auch Viren wie Herpesvirus, Hepatitis B Virus, Vacciniavirus und die akute Mononukleose (Pfeifferische Drüsenfieber) konnten inaktiviert werden.

Antioxydative Wirkung (Radikalenfänger):

Die Bedeutung des Vit. C als starken und wichtigsten wasserlöslichen antioxidand ist seit langen bekannt. Zudem kann es Vit. E als wichtigsten Antioxydanten für die Fettsäuren der Zellmembranen wieder aus der Bindung lösen so das Vit. E wieder als Schutzfaktor zur verfügung steht und die freien Radikale über Entgiftungssysteme ausgeschieden werden können. Bei Rauchern die 20 Zigaretten am Tag konomieren sinkt der Vit. C-spiegel um 25%, bei noch mehr Zigaretten sogar um 40%.

 

Jeder Alterungsprozess im Menschlichen Organismus wird durch freie Radikale beschleunigt.

Das „antioxydative Orchster“ muß in seiner Gesamtheit Harmonisch im Einklang sein um Alterungsprozesse im Organismus wirksam zu begegnen. Ein Mensch über den 60 Lebensjahr hat ca. einen 50% höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralien.

 

Cholesterinstoffwechsel und Arteriosklerose:

Vit. C aktiviert den Cholesterinabbau in der Leber und senkt den Cholesterinspiegel im Blut. Es schützt so auch vor Arteriosklerose da es das Verhälltnis von LDL zu HDL harmonisier.

 

Abbau von Histamin:

Vit. C spielt im Abbau und in der Ausscheidung von Histamin eine entscheidene Rolle. Menschen mit niedriegen Ascorbinspiegel wiesen eine deutlich höhere Konzentration von Histamin im Blut auf. Bei Schwangeren Frauen zeigt sich ein niedrieger Vit. C Spiegel und eine Erhöhung von Histaminspiegel das zu Komplikationen wie Blutungen und Plazentaablösungen führen kann.

 

Umwandlung von Folsäure in aktive Folsäure:

Folsäure ist wichtig bei der Blutbildung und während der Schwangerschaft. Auch hat es eine Wichtige Aufgabe bei der Ablesung von Genen (Epigenetik, Methylierung). Vit. C spielt bei der Umwandlung von Folsäure in aktive Folsäure ein Rolle und schützt gleichzeit die Folsäure vor oxidativen Stress.

 

Entgiftung über den Glutathionstoffwechsel:

Eine ungenügende Zufuhr von Vit. C (und Selen) führt über kurz oder lang zu Störung des Entgiftungssystemes und zu einer gesteigerten Empfindlichkeit der Zellenmembranen gegenüber der Lipidperoxydation was zu Zellentartung führen kann.

 

Kapillarabdichtung verhindert Blutungen:

Ein Vit. C Mangel führt zur Brüchigkeit und durchlässigkeit von Gefäßen. Das hat zur Folge das Erytrozyten die Gefäßwände passieren können es zu Blutungen oder Ödembildung kommen.

 

Kollagensynthese und Hyaluronidase Verlangsamung:

Ascorbinsäure ist wichtig bei der Biosynthese von Kollagenen im Bindegewebe die erforderlich sind beim Aufbau von Blutgefäßen, Muskeln, Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen und Geleke.Wird das Bindegewebe geschwächt wied das Gewebe durchlässiger.

 

Katarakt Bildung:

Studien weisen auf einen protektierenden Effekt von Vit. C gegen die Entwicklung von Grauem Star hin.

 

Carnitin-Biosynthese

Carnitin ist beteiligt an der Reifung von Spermien, Fettsäuretransport und der Fettsäureoxidation in Mitochondrien. Mangelerscheinung können Leistungsabfall, Muskelschwächse, Fettanhäufungen in Organen, Azidosen, Angina pectoris und Leberschäden sein.

 

Katarakt Bildung:

Verschiedene Studien weisen auf einen protekierenden Effekt von Vit. C gegen die Entwicklung von Grauen Satrr hin.

 

Eisenresorption:

Vit. C spielt eine wichtige Rolle bei der Resorption von Eisen aus der Nahrung. Es wirkt so auch auf die Blutbildung und ist hilfreich bei einer Eisenmangel-Anämie.

 

Kognitive Funktion:

Bei Alzheimerpatienten hat man einen niedrigen Vit. C spiegel als bei Gesunden festgestllt Die Vit. C Plasmawerte reduzierten sich bei vortschreitenden Verlauf der Krankheit. Die Vitamin-C-Konzentration im Liquor ist höher als im Plasma und wird auch dann hochgehalten wenn sie im Plasma stark absinkt. Das erklärt die große Bedeutung für Vit. C im Gehirnstoffwechsel da es auch für die Myelinscheidensynthese gebraucht wird.

 

Entgiftung über den Glutathionstoffwechsel:

Vit. C kann die schädliche Wirkung von Blei, Cadmium und Quecksilberdie sich bes. im Fettgewebe anreichern erheblich reduzieren. Auch die Nebenwirkung von Strahlen und Chemotherapie verlaufen geringer. Vit. C schützt den Organismus vor verschiedenen unspezifischen Symptomen bei Vergiftungen wie:

  • Haarausfall
  • Dermatosen
  • Gefäßveränderungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervenstörungen

 

Einfluß auf Hormone und kognitive Funktionen

Vit. C ist an der Umwandlung von Tryptophan zu Seroton unter Mitbeteiligung von Vit. B6 beteilig Serotonin spiel als neurotransmitter im Gehirn und im Verdauungstrackt eine entscheidene Rolle für die endokrine Regulation, Temperaturregulation, Sexualverhalten, Muskelkontraktion, kardiovaskuläre Funktion und unser Wohlempfinden. Ein niedriger Serotoninspiegel zeigt sich in impulsiven Verhalten, Esssucht, Schlafstörung, Depression und Agression.

Bei Alzheimerpatienten hat man einen niedrigeren Vit. C-Spiegel gefunden als bei gesunden Menschen. Die Vit. C Plasmawerte reduzierten sich bei fortschreitenden Verlauf der Krankheit.

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