MIstelseminar 17.3.19

5 März 2019 von | Kategorie: Termine

02 Mistel 2016 (1 von 1)-9

Ob Donarbesen, Drudenfuß, Geißechrut, Hexennest oder Vogelchrut, wie immer man sie auch nennen möchte, die weißbeerige Mistel (Viscum album) ist seit alters her eine der außergewöhnlichsten und besonders bei den Kelten eine der heiligsten Pflanzen gewesen.02 Mistel 2016 (1 von 1)-13

Das hat bestimmt auch mit ihrer Signatur und ihrem außergewöhnlichen Erscheinungsbild zu tun, denn keine andere Pflanze wächst kugelförmig hoch oben in den Baumwipfeln, blüht zur Winterzeit von Januar bis Ende April und trägt ihre Früchte zur Adventszeit. Sie wächst relativ langsam und blüht erst nach fünf Jahren. Erst im zweiten Jahr bildet sich der erste verzweigte Spross mit den schmalen, ledrartigen gelbgrünen Blättern. Eine Mistel mit einem halben Meter Durchmesser ist durchaus schon 30 Jahre alt.

Je nach Wirtsbaum entfaltet die zweihäusige Mistel auch andere Heilkräfte, die wir uns in der Pflanzenheilkunde gut zu nutze machen können, aber nur wenn wir sie selber sammeln, denn der gekaufte Tee macht keinen Unterschied von welchem Baum sie kommt. In der Naturheilkunde ist dies jedoch sehr wichtig.
01 Mistel 2016 (2 von 2)
Wir alle kennen sie aus „Asterix und Obelix“, wo die Mistel vom Druiden Miraculix unbedingt für den Zaubertrank gebraucht wird, um Kräfte zu entwickeln die übermenschlich sind, also nach moderner Phytotherapie ein wahres Adaptogen darstellt.
Das hat auch die Pharmakologie erkannt und viele Untersuchungen bestätigen ihre Wirkung als Mittel zur Stärkung der Abwehr. Denn neben einer unspezifischen Immunstimulation zeigen Mistel Präparate auch eine ausgeprägte, entzündungs-hemmende, antivirale und zytotoxische Wirkungen, die u.a. durch Mistellektine, Viscotoxine, Flavonoide, Terpenoide, Alkaloide und Amine vermittelt werden.
Auch eine DNA stabilisierende Wirkung besonders während und nach einer Chemotherapie sind in Studien belegt. Viele der klassischen Anwendungen vom Mistelkraut sind aber leider in Vergessenheit geraten.

 

Das Wissen um die vielfältige Heilkraft der Mistel möchte ich mit euch in einem Tagesseminar jedes Jahr im Februar und im März wieder aufleben lassen. Wir werden die Mistel in der Natur kennen lernen, ihr Wesen und ihre Anwendung in traditioneller sowie moderner Pflanzenheilkunde betrachten und sie dann auch gemeinsam vor Ort zu einer spagyrischen Essenz verarbeiten.

Da die Plätze begrenzt sind, bitte ich um eine rechtzeitige Anmeldung per Mail unter:

hpbrasch(at)web.de oder
Tel.: 030-215 50 68.

Genaue Infos sende ich nach Anmeldungen zu.09 Mistel3 (3 von 8)
Für den Tag berechne ich einen Unkostenbeitrag von 35€.

Bei schönem Wetter
machen wir wie immer ein Picknick.

Liebe Grüße HP George Brasch

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