Pflanzenführung im Sommer

27.07.2022 13:07 von | Schreiben Sie einen Kommentar »

George Brasch, PflanzenheilkundeVon Kunigundenkraut bis Käsemachen

Heute möchte ich euch mal kurz einen kleinen Überblick der wichtigsten Akteuren unserer letzten Kräuterwanderung in Straußberg vorstellen.

Wir haben gerade Mitte/Ende Juli, die Temperaturen kriechen auf die 30 Grad und drüber hinaus wir sind im Tierkreis beim Löwen angekommen da wo das Element Wasserstoff steht also den Hundstagen, und das ist bei uns die heißeste Jahreszeit im Sommer bis hin zum 23. August.

Bei meinen Kräuterwanderungen zu dieser Jahreszeit sehen wir viele Pflanzen die in ihrer Pracht aber vor allem in ihrer Heilwirkung die Hitze in sich tragen.

Es ist schon erstaunlich wie viel ungenutzte Heilkraft auf unseren Wegen beim Wandern liegt außer wenn man seine Pflänzchen gut kennt.

Immer wieder kommt die Frage ob es Pflanzen gibt Kräuterwanderung, George Brasch, Pflanzenheilkunde, George´s Pflanzenwelt,die keine Heilkraft haben und meine eindeutige Antwort darauf ist „jede Pflanze hat eine heilende Wirkung auch wenn wir sie bis jetzt noch nicht kennen“. Den schon alleine das magnesiumreiche Chlorophyll hat nachgewiesenerweise eine Heilkraft.

 

Die Brennnessel (Urtica dioica) hat davon besonders viel und da ja jede Pflanze mindestens 100-200 Inhaltsstoffe hat, viele Pflanzen aber weit mehr wie zum Beispiel in der gut untersuchte Mistel bis heute 1600  Inhaltsstoffe entdeckten wurden, können wir jede Pflanze als Heilpflanze betrachten. Bei den Giftigen kommt es natürlich darauf Kräuterwanderung, George Brasch, Pflanzenheilkunde, George´s Pflanzenwelt,an was uns Paracelsius schon gelehrt hat und eigentlich jedes Kind im Kindergarten lernen sollte „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei“ und hier grob vereinfacht „die Dosis macht das Gift“.

Alleine auf dieser Kräuterwanderung, um die Lange Dammwiese in Straußberg, haben wir bestimmt so um die 40 Heilpflanzen besprochen. Von vielen habe ich gar keine Foto´s  machen können den es sind so viele tolle Pflänzchen unsere Wegbegleiter das man vor Fotografieren gar nicht weiter kommen würde. So und nun ab auf den Heilweg durch die Botanik und zur kleinen Vorstellungsrunde.

 

 

 

 

 

 

Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Und wenn wir schon „bei die Dosis macht das Gift“ sind, hier eine Pflanze die man nur in sehr kleinen Mengen verwenden sollte, es ist der Rainfarn.

Über seine wirkliche Giftigkeit ist man sich noch nicht ganz im klaren denn die Autoren des Mittelalters und der Renaissance schrieben ihm alle möglichen guten Eigenschaften zu. Er wurde oft in Kuchen gebacken gegessen, und einige sahen darin eine Kultspeise, die im Frühjahr genossen neue Lebenskraft verleihen sollte.

Ich würde davon erstmal großen abstand nehmen.

Meine Empfehlung für die innerlich Verwendung gibt es bei mir nur in der Kräuterausbildung mit angemessenen Respekt beim Umgang mit solchen Pflanzen.

Wie der Name uns fälschlicherweise in die irre führt haben wir es hier nicht mit einen Farn zu tun sondern es ist ein Korbblütler. Gerade zu dieser Jahreszeit im July-August finden wir ihn in seiner gelben blühenden Pracht überall an den Wegesrändern. Er fällt aber auch durch seinen unverkennbaren bitteren Geschmack und intensiven Duft mit stark riechenden ätherischen Ölen wie Campher, Borneol und Thujon auf. Thujon ist aber auch Bestandteil vieler anderer Pflanzen wie Thuja, wo es erstmalig entdeckt wurde, Thymian, Rosmarin, Beifuß und im Echten Salbei. Rainfarn war früher ein gutes Mittel bei Würmern wie Oxyuren und Askariden. Da Thujon auch im Wermut vorkommt, benutze ich den Wermut viel lieber zu Wurmkuren auch wenn es so manchen Patienten mit seiner Bitterkeit aus den Pantoffeln hebt. Die Menschen sind halt nicht mehr so was gewöhnt.

Wermut, Absinth, Artemisia absinthum, Kräuterwanderung, Pflanzenheilkunde, George´s Pflanzenwelt, Heilpraktiker

Aus Wermut macht man natürlich auch den in Verruf geratenen und heute Thujon mengenmässigen regulierten Absinth was vom lateinischen Name des Wermuts abgeleitet ist „Artemisia absinthium.“. Artemisia ist die griechische Göttin der Jagd, des Waldes, der Geburt und des Mondes sowie die Hüterin der Frauen und Kinder.

Darum ist ja der nach dieser Göttin genannte Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris) so ein schöne Pflanze in der Frauenheilkunde und sollte bei keiner Geburt fehlen. Mein Sohn wurde zuhause Geboren und über unseren Bett hingen zwei große Büschel mit Beifuß um die Geburt zu erleichtern und den Neugeborenen zu beschützen. Der Rainfarn wird auch gerne Chrysanthemum vulgare genannt was seine Zugehörigkeit zu den anderen Chrysanthemen aufzeigt.

Anstatt innerlich benutze ich den Rainfarn lieber äußerlich z.B. bei Fußschmerzen, insbesondere Plattfuß-und Fußballenbeschwerden oder bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen im Fußbereich. Auch bei Hautleiden kann man ihn mal in betracht ziehen.

Nicht nur bei unseren unbeliebten Untermietern im Darm sondern auch im Pflanzenschutz gegen Milben und Blattläuse zeigt der Rainfarn eine gut Wirkung.

Übrigens, man geht heutzutage davon aus das der Absinth Abusus nicht zu den beschriebenen Wahnvorstellungen geführt hat wie man lange annahm, sondern es einfach nur der hohe Gehalt und Konsum von Alkohol mit dem folgen des Rauschzustandes war, so das Van Goch sein Ohr selbst abgeschnitten hat. Oder war es vielleicht doch sein guter Freund und Mitbewohner Paul Gauguin mit dem er sich gestritten hat?

 

Sandstrohblume (Helichrysum arenarium)

Das Highlight zu dieser Jahreszeit, weil sie gerade in voller Blüte steht, ist die Verwandt der Immortelle (Helichrysum italicum) unsere heimische Sandstrohblume, früher auch Katzenpfötchen genannt. Hier auf den sandigen Böden in Brandenburg fühlt sie sich richtig wohl und kommt in großen Mengen vor. Die dichte Behaarung dient als Schutz vor UV-Strahlen und vermindert die Wasserabgabe, das können wir bei einigen Pflanzen sehen die in trockenen Gebieten wachsen.

Sandstrohblume, Helichrysum arenarium, Pflanzenheilkunde, Kräuterwanderung, HP Brasch, George´s Pflanzenwelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie ist eine Pflanze die es sogar bis in eines der Bücher von Theodor Fontane Buch geschafft hat. Fontane war ein angestellter Apotheker im damaligen Krankenhaus in Bethanien am Mariannenplatz in Berlin, wo es heute die Heilpraktikerschule in Selbstverwaltung gibt und ich viele Jahre unterrichtet habe.

Der alter Name der Sandstrohblume war auch Ruhrkraut und beschreibt so ganz schön wofür man sie früher aber auch heute noch benutzen kann. Sie ist auch eine wirklich gute Heilpflanze für die Entgiftung über Leber und Niere. Auch für die Haut und den Knochenstoffwechsel zeichnet sie sich dadurch aus ein potentes Heilpflänzchen zu sein und wie T. Fontane es im Buch so gut beschrieben hat, verbessert sie das Wasserlassen der älteren Männer. Ihr Geruch erinnert ein wenig an Magie und siehe da, die Immortelle wird in ihrer Heimat in Italien bis hin in den Balkanländern, auch gerne zum würzen von Gerichten verwendet. Vielleicht sollte man das mit unserer Sandstrohblume auch mal probieren.

 

Weidenröschen (Epilobium)

Auch diese Pflanze kann man gut bei Problemen der Männer verwendet und es gibt viele verschiedene Arten davon. Es ist das Weidenröschen oder wie man es auch in Russland nennt der „Iwan Tee“. In der mongolischen Medizin wird es bei Störungen des Magen-Darm-Trakts und des gesamten Verdauungssystems verwendet.

Weidenröschen, Epilobium, Prostata, Kräuterwanderung, Heilpflanzen, Phytotherapie, George´s Pflanzenwelt, HeilpraktikerBei uns wird es bei Veränderungen und Entzündungen der Prostata benutzt was sich aus meiner Erfahrung in der Praxis sehr gut bestätigt lässt. Der Tee hat aber auch eine allgemein stärkende Wirkung und das nicht nur für die Männer. Die entzündungshemmende Wirkung läßt sich auch gut einsetzen wenn die Gelenke mal nicht so richtig wollen und schmerzen.

 

Goldrute (Solidargo cannadensis)

Und gleich noch eine tolle Pflanze für das bessere entwässern und Wasserlassen diesmal aber für beide Geschlechter. Sie ist ein Spezifikum für alle Erkrankungen der Niere und Blase. Es ist die Goldrute früher auch heidnisches Wundkraut genannt. Sollte die Niere mal schwächeln oder sich entzündet haben ist diese Pflanze wirklich die Nummer eins, das Mittel der Wahl. Unsere heimische Goldrute (Solidago vigaurea) finden wir eher selten. Aber der Neophyt aus Kanada Solidargo cannadensis , wie hier auf dem Foto zu sehen, tut auch seine guten Dienste da die Inhaltsstoffstruktur sehr ähnlich sind. Aber sie kann nicht nur das, sie ist auch eine gute Färberpflanze die gelb färbt mit den Hauptfarbstoffen Quercetin und Astragalin.

 

Echtes Labkraut (Gallium verum)

Dann haben wir da auch noch das Kraut für die Käsemacher. Nein nicht die Laut am Bach herumschreien und nur Käse erzählen sondern als Ersatz für das Labferment zur Käseherstellung, das Echte Labkraut (Galium verum) mit seinen gelben Blüten aus der Familie der Labkräuter wo auch das Klettenlabkraut, Wiesenlabkraut, der Waldmeister und die Krappwurzel beheimatet sind. Für die Herstellung von englischem Chesterkäse wird das Kraut noch heute genutzt.

Labkraut, Gallium verum, Prostata, Kräuterwanderung, Heilpflanzen, Phytotherapie, George´s Pflanzenwelt, HeilpraktikerDas Echte Labkraut enthält neben Iridoiden auch Cumarine, abgeleitet vom alten Gattungsnamen der Tonkabohne, Coumarouna, der von einem anderen Tupi-Namen für Baum, „cumarú“, gebildet wird.

Die Cumarine, die auch im Zimt, Waldmeister und Steinklee vorkommen, sind ein gutes Venentonikum haben aber auch eine auflösende Eigenschaft auf Nierensteine wofür man sie gut verwenden kann. Cumarine sind aber auch bekannt um das Blut zu verdünnen wie z.B. bei Blutgerinnsel. Hier kommt dann auch gleich immer die Frage ob solche Pflanzen nicht gefährlich sind und da kann ich nur die Antworten geben, eine Pflanze ist ein Vielstoffgemisch das heisst sie hat Blutverdünnende Eigenschaften aber auch Gefäß abdichtende Eigenschaften über das Inhaltsstoff-Spektrum der verschiedenen Farb-und Gerbstoffe. So das es gar nicht zu Blutungen kommen kann, außen man benutzt hochdosierte Präparate. Bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern ist aber bei cumarinreichen Pflanzen Vorsicht geboten.

Auch bei dieser schönen oft vorkommenden Pflanze haben wir eine Färberpflanze vor uns wo man die Wurzeln zum Rot und die Blüten zum Gelb färben verwenden kann.

 

Steinklee (Melilotus officinalis)

Und wenn wir schon von den Cumarinen sprechen ist die nächste Pflanze die wir in dieser Jahreszeit in Blüte vorfinden der Steinklee der bei uns gleich in drei verschiedenen Varietäten als Gelbe Steinklee (Melilotus officinalis) als Weißer Steinklee (Melilotus albus) und als Hoher Steinklee (Melilotus altissimus) vorkommt.

Die schon oben bei Cumarine beschriebene auflösende Wirkung hatte man früher auch bei Geschwüren, Tumoren, rheumatischen Gelenkschwellungen und Knotenbildung in den Brustdrüsen angewandt.

Auch bei Ohrenleiden wie Otitis oder Kopfschmerzen kann man an den Steinklee denken.

Die Cumarine aus den Steinklee waren auch die Vorlage für die Arzneigruppe der modernen Blutverdünner wie Marcumar und Warfarin.

Die wenigsten wissen aber wohl das Marcumar beziehungsweise die synthetischen Cumarine, die Rodentizide wie es in Warfarin vorkommt, zur Rattenbekämpfung genutzt wird. Ratten lieben es nun mal süß und nicht alles was wir als Rattengift bezeichnen, wenn es schrecklich schmeckt, ist für die Ratten bekömmlich. Und da Ratten einen hervorragende Anpassungsfähigkeit haben bilden sich immer wieder Resistenzen gegen diese Rodentizide bei ihnen aus.

 

Baldrian (Valeriana officinalis)

Eine Pflanze die man auf feuchten Wiesen oder am Bachrand jetzt blühend findet ist unser heimischer Baldrian den alle noch in ihrer Wirkung als schlafförderndes Mittel kennen.

Aber er hat viel mehr zu bieten und das ist leider in Vergessenheit geraten.

Baldrian, Valerianum, Kräuterwanderung, Pflanzenheilkunde, Ausbildung, Heilpraktiker, George´s Pflanzenwelt, George BraschEs gibt einige Pflanzen wo man versucht hat einzelne Inhaltsstoffe zu extrahieren um sie als Medikament zu herzustellen. Aber so wie es beim Baldrian nicht funktioniert hat geht dieser Pharmakologische streich auch nicht beim Hopfen und Johanneskraut auf was uns deutlich zeigt, das der Gesamtextrakt der Pflanzen immer noch das wirksamste Heilmittel überhaupt ist.

Baldrian hat man früher auch bei Kopfschmerzen, Nervenschwäche-und Schmerzen, Epilepsie, Hysterie, nervöse Herzleiden, Magenkrämpfen und -koliken, Schwindel, Ohrenleiden und Ohnmacht verwendet.

Man sieht ein sehr potentes Heilmittel. Wir verwenden die Wurzel, die wird aber erst im Herbst gegraben.

 

Schafgabe (Achillea millefolium)

Die Augenbraun der Venus, wie die Schafgabe auch liebevoll im Altertum genannt wurde, wobei die Dame dann schon sehr starke ausgebildete Augenbraunen gehabt haben muss, ist in der Phytotherapie und bei mir in der Praxis eine sehr wichtige, viel eingesetzte und nicht wegzudenkende Heilpflanze. Schon Pedanios Dioskurides, einer der bekanntesten Ärzte der Antike um 50nCh., rühmte sie als ausgezeichnetes Mittel gegen Blutflüsse, Geschwüre und Fisteln. Auch ihre Hauptblüte und Sammelzeit ist im Juli-August, obwohl sie schon früher und auch länger gesammelt werden kann. Aber gerade die Hundstage, also die Zeit der größten Hitze, bilden ihre ätherischen Öle und hier besonders das azulenartige Blauöl besonders gut aus.

Zusammen mit ihren Bitterstoffen und den Blauöl hat sie wie die Kamille, aber doch ein wenig stringenter, eine entkrampfende und beruhigende Wirkung auf die Bauch-und Uterusmuskulatur, eine antientzündliche Wirkung auf Schleimhäute und Gelenke und sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Da sie nach den Trojanischen Krieger und Held Achilleus, ein Schüler des heilkundigen Zentauren Chiron, benannt wurde hat seine Erklärung darin das er mit der Schafgarbe seine verletzte Achillesferse heilte.

Bei Bauchkrämpfen reicht es manchmal schon einfach aus ein paar Blütenteile im Mund zu zerkauen so das nach ein paar Minuten schon wieder alles vorbei ist.

 

Natternkopf (Echium vulgare)

Man braucht keine große Vorstellungsgabe um dieser Pflanze und Blüte einen Schlangenkopf mit Zunge zu deuten.

Der Natternkopf ist wie fast alle Raublattgewächse (Boraginaceae) heutzutage in der Phytotherapie obsolet, das heisst, ich als Heilpraktiker darf ausser dem Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) keine Pflanze dieser Familie, dazu gehören neben den Natternkopf das Vergissmeinnicht, die Hundszunge, Ochsenzunge, Steinsamen, Alkana, Beinwell aber auch der Borretsch, nicht mehr verordnen. Die Pflanze die man überhaupt nicht ersetzen kann ist der Beinwell, ein großer Verlust in der Therapeutischen Arbeit für mich als Phytotherapeut.Natternkopf, Echinum, Kräuterwanderung, Heilpflanzen, Phytotherapie, George´s Pflanzenwelt, Heilpraktiker

Aber natürlich kann jeder für sich diese Pflanzen, wenn er sie kennt, selber sammeln und als Heilpflanze benutzen.

So ist aufgrund des Gehaltes an Allantoin die Heilwirkung der Natternkopfwurzel ähnlich wie die vom Beinwell. Hier benutzen wir die Wurzel äußerlich als Auflagen bei allen Problemen mit Kochen, Sehen und Bändern, wenn sie z.B. schlecht verheilen.

Die Blüten sind besonders schön und gut als Teezubereitung als Antioxidant also für den Gefäß-und Zellschutz durch die enthaltenen blauen Anthocyane.

 

Wilde Möhre (Daucus carota)

Wer diese Pflanze mal ausgegraben und probiert hat kann sich kaum vorstellen das daraus unsere Karottensorten gezüchtet worden. Der Geschmack ist das einzige was noch daran erinnert.

Wilde Möhre, Kräuterwanderung, Heilpflanzen, Phytotherapie, George´s Pflanzenwelt, HeilpraktikerAls Heilpflanze ist sie völlig in Vergessenheit geraten aber ein paar Indikationen sind noch überliefert. So hat man sie früher gerne als harndurchspülende, antioxidative und leberschützende Pflanze verwendet. Auch bei Mensproblemen wurde sie gerne eingesetzt.

Wichtig ist das man sie in der Natur gut bestimmen kann denn in der Familie der Doldenblütler gibt es so einige hoch Giftige und da kommen wir auch gleich zu solch einen Vertreter.

 

Schierling (Conium maculatum)

Eine der giftigsten Pflanzen, neben dem Blaue Eisenhut (Aconitum napellus), ist bei uns in Mitteleuropa der Schierling. Schon wenige Gramm können eine Vergiftung mit aufsteigender Lähmung der Muskulatur bei vollem Bewusstsein verursachen

Schierling, Conium maculatum, Kräuterwanderung, Pflanzenheilkunde, Ausbildung, Heilpraktiker, George´s Pflanzenwelt, George BraschSchierling ist ein häufig anzutreffender Doldenblütler mit einer Wuchshöhe von über 2m.

Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)

Die Karthäusernelke mit ihren leuchtend purpurroten Blüten kommt in weiten Teilen Europas mit verschiedenen Unterarten vor.

Schon im Mittelalter wurde die Pflanze in Klostergärten als Heil- und Schmuckpflanze gehalten. Sie enthält Saponine (Seifenstoffe) und Eugenol das wir auch aus der Karthäusernelke, Kräuterwanderung, Pflanzenheilkunde, Ausbildung, Heilpraktiker, George´s Pflanzenwelt, George BraschNelkenwurz (Geum urbanum) und der Küchen-Gewürznelke kennen. Die Karthäusernelke wirkt erweichend, schmerz- und entzündungshemmend und lindert auch Rheuma-und Muskelschmerzen. Sehr viele aus der Familie der Nelkengewächse enthalten Saponine wie auch das Kahle Bruchkraut (Herniaria glabra), die Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media) und natürlich das Gewöhnliche Seifenkraut (Saponaria officinalis).

Die Gewürznelke ist nicht in dieser Familie beheimatet wie der Name uns fälschlicherweise vermittelt.

 

Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Das Kunigundenkraut, wie man es auch früher genannt hat, liebt den Bezug zum Wasser. Darum finden wir es, wie auch den Baldrian, gerne auf feuchten Wiesen und an Bachläufen.

Mit seiner weißlich-rosa Blüte und den hanfartigen Blättern, darum auch Wasserhanf genannt, ist es nicht schwer zu finden.

Wasserdost, Eupatorium, Kräuterwanderung, Pflanzenheilkunde, Ausbildung, Heilpraktiker, George´s Pflanzenwelt, George BraschEs ist ein hervorragendes Heilkraut gerade für die Winterapotheke wenn es zu Grippe, rheumatische und infektiöse Fieber, entzündlichen und katarrhalischen Erkrankungen der Respirationsorgane, Bronchitis, Husten, Mandelentzündungen oder Heiserkeit kommt.

Aus dem getrockneten Kraut lässt sie gut eine Tinktur herstellen oder wir verwenden es ganz einfach als Teeaufguss.

 

So das war mal ein kleiner Einblick was uns so alles auf dem Weg bei einer Wanderung zu dieser Jahreszeit begegnet. Wenn wir so durch die Natur streifen sammeln wir natürlich auch viele dieser Pflanzen und legen sie uns als Tee oder Tinktur in unserer Hausapotheke an damit ihr eure kleinen Wehwehchen dann selber behandeln könnt.

Wer nun neugierig geworden ist und Interesse bekommen hat und gerne mehr erfahren möchte über unsere heimische Natur, ihr sozusagen ein Stück näher kommen will, die Heilwirkung der Pflanzen aber auch das Bestimmen in der Natur erlernen möchte, den lade ich herzlich gerne zu einer meiner kommenden Führungen ein.

>Infos zu Termine hier

>Infos zur Jahresausbildung hier

Hier noch ein paar weitere Fotos von tollen Heilpflanzen und der Wanderung.

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Kräuterwanderung im Naturpark Barnim bei Lobetal am 13.08.22

01.07.2022 13:16 von

George Brasch, Pflanzenheilkunde

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Beschreibung:

Eine Wanderung zum Sommerausklang durch die einheimische Pflanzenwelt zum Riechen, Sehen, Fühlen und Schmecken.

Obwohl Berlin nicht weit entfernt ist, lässt sich im Lobetal und Umgebung noch eine sehr ursprüngliche Landschaft mit riesigen Wäldern, Mooren, sehr fruchtbaren Äckern, zahlreichen Seen und weiten Ebenen genießen, da es noch im Bereich des Naturparks Barnim liegt.

Die biologische Bewirtschaftung und eigene Biomilch- und Joghurtproduktion lässt auf den Wiesen rund ums Lobetal eine größe Biodiversität zu, so dass uns dieses Gebiet einen hervorragenden Ausgangspunkt bietet um die große Pflanzenvielfallt zu Studienzwecken der Pflanzenheilkunde zu nutzen.

Pflanzenheilkunde ist die Wiederanbindung des Menschen an die Natur. Durch die hohe Präsenz der Pharmaindustrie nach dem zweiten Weltkrieg bis hin zu den 80er Jahren und das einfache Einnehmen von Pillen, haben wir das Vertrauen verloren, dass unsere Natur uns den ganzen Schatz der Naturmedizin meistens kostenlos zur Verfügung stellt.

Vorraussetzung dafür ist aber, dass wir die Pflanzen, die uns begegnen auch erkennen und lernen sie zu bestimmen.

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Auf meinen Wanderungen und Lehrgängen versuche ich dieses Wissen wieder zu vermitteln und an interessierte Pflanzenliebhaber, Heilpraktiker, Schülern, Köche, Ärzte und Apotheker weiterzugeben, damit sich die Kenntnisse in der Bevölkerung wieder manifestieren.

Wenn wir wieder lernen mit unseren Sinnen die Pflanzenwelt um uns herum wahrzunehemen und besser zu beobachten, haben wir auch wieder die Möglichkeit uns selber zu heilen oder Heilimpulse mit Arzneipflanzen zu setzen.

Auch auf diesen Kräuterlehrgang werden tiefe Einblicke und Kenntnisse in die lebende Pflanzenwelt vermittelt, bontanische Merkmale erläutert und Anwendung aus Theorie und Praxis gegeben. Die feuchten Wiesen und Entwässerungskanäle im Lobetal lassen z.b. Pflanzen wie den Bittersüßen Nachtschatten, Mistel, Wasserpfeffer, Beinwell und das Sumpfhelmkraut sehr gut wachsen. Auf den sandigen Ebenen gedeihen dann eher die Sandstrohblume, die Wollige Königskerze wie auch die seltenere Mehlige-Königskerze, die Skabiose und die Acker-Witwenblume. Aber auch Schneeball, Weißdorn, Vogelbeere, Spagel, Malve, Schachtelhalm und Wolfstrapp begleiten uns hier im Lobetal auf unseren Lehrgang. Dies sind alles Heilpflanzen die ich häufig in meinen Teerezepturen verwende und darum auch gerne das Wissen darüber an euch weiter geben möchte.

So können wir zusammen einen lebendigen Bezug zur Heilpflanzenwelt wieder herstellen.

Der Tag ist eine Lehrveranstalltung für Laien und Profis und soll euch einen tieferen Einblick in die Pflanzenwelt rund um Berlin vermitteln. Viele wissen gar nicht mehr wie unsere Heilpflanzen aussehen, obwohl die meisten der Gebräuchlichen in unserer Nähe wachsen. Der Schatz der Natur ist reichhaltig und bietet Anlaß ihn zu nutzen um Wildkräuter sachgerecht als Heilmittel zu verwenden. Darum laßt euch entführen in die spannende und interessante Welt der Heilpflanzen rund um Berlin.

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Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl darum ist eine Anmeldung erforderlich unter  hpbrasch(at)web.de

Kosten: Unkostenbeitrag von 35,- €

Uhrzeit: von ca. 9:20 Uhr bis ca. 19:30 Uhr (Ab- und Ankunft S-Bahn Gesundbrunnen)

Treffpunkt: Wir treffen uns am Sa. den 13. August um 9:25 Uhr am S-Bahnhof Gesundbrunnen.

UNSER ZIEL LIEGT von Berlin aus IM BVG-TARIFBEREICH C, deswegen am besten schon mit entsprechenden Ticket erscheinen.

Bitte mitbringen: Trittsicheres Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, was zu Schreiben, Proviant und evt. Bestimmungsbücher

George´s Plfanzenwelt YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCuEGlMpYGGGiVJSZn7VFjtw

Pflanzenwanderung durchs Biesenthaler Becken am 30.7.22

01.07.2022 12:34 von

George Brasch, Pflanzenheilkunde

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Das 990 Hektar große Gebiet des Biesenthaler Beckens ist Teil des Naturparks Barnim. Die Grenzen des Beckens werden im Osten und Süden durch die Barnim-Hochfläche, im Westen durch eine Endmoräne aus der Weichsel-Eiszeit und im Norden durch das Eberswalder Urstromtal bestimmt. Die Landschaft wurde in der Weichsel-Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren vom Toteis geformt.

Die ca. 4-5 Stunden Fußweg durch dieses wunderschöne Feuchtgebiet machen diese Wanderung zu einen überaus eindrucksvollen Erlebnis.

Das Biesenthaler Becken wurde schon früh nach der Wende unter Schutz gestellt. Viele gefährdete Arten haben hier ein geschützten Lebensraum gefunden. Darunter sind z.B. der Fischotter, Biber, Glattnatter aber auch Weißstorch und selten Pflanzen der Feuchtbiotope. Die Wanderung wird von zahlreichen, unberührten IMG_2925Fließen durchzogen, welche die kleinen Seen entweder be- oder entwässern (Mechesee, Plötzensee, Hellsee, Liepnitzsee, Regesee, Streesee).

Mit der Regionalbahn geht es von Gesundbrunnen nach Bernau und von hier mit den Bus nach Biesenthal Markt.

Wir beginnen dann unsere Wanderung am Biesenthal Marktplatz und gehen entlang des Hellfließ, der sich durch eine ausgeprägte schöne Schlucht aus der Eiszeit schlängelt. In diesem wildromantischen von Buchen gesäumte Tal, das von den Biesenthalern liebevoll „Biesenthaler Schweiz“ genannt wird kann man wenn man Glück hat, auch Eisvogel DSC_1885sehen, die hier ihre Bruthöhlen haben.

Dieser Fließ führt dann zum Hellsee und zur Hellmühle die wieder saniert ist. Der Hellsee ist ein typisches Beispiel für einen Rinnensee an denen alte Buchen und einzelne Kiefern wachsen.

Nun geht es am See entlang, anfangs direkt am Ufer, später etwas entfernt davon. Am Weg haben Waldameisen ihre Nesthügel in den Hang gegraben. In dieser Jahreszeit bietet sich die Möglichkeit zum Picknich auch einen Sprung ins kalte nass zu machen. Danach geht es dann weiter vorbei an einer alten Eiche (ca. 200 Jahre und Naturdenkmal), die schon stark ausgehöhlt DSC_1812ist und nur noch in der Krone einige lebensfähige Äste aufweist. Nach ca. 2 km verläuft der Weg über einen Holzsteg durch ein Feuchtgebiet hinauf zur Biesenthaler Straße. Dies ist dann auch schon unserer Endpunkt der Wanderung. Von hier geht es dann mit den Bus zurück nach Bernau.

 

Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl, eine Anmeldung ist erfordIMG_9435erlich. Nach der Anmeldung gibt es weiter infos.

Kosten: 35

Treffpunkt: Wir treffen uns am Samstag den 30.07.22 um 9:25 Uhr am S-Bahnhof Gesundbrunnen.  Zurück sind wir gegen 19:30 Uhr am Gesundbrunnen. UNSER ZIEL LIEGT IM BVG-TARIFBEREICH ABC,deswegen am besten schon mit entsprechenden Ticket erscheinen. Bis nach Biesenthal muss man dann noch mal im Bus nachlösen.

Bitte mitbringen: Trittsicheres Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Proviant und evtl. Bestimmungsbücher IMG_2940mitbringen

Kontakt: per E-Mail

 

 

 

George´s Plfanzenwelt YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCuEGlMpYGGGiVJSZn7VFjtw

 

 

Kräuterlehrgang im Naturschutzgebiet Strausberg 24.7.22

09.06.2022 22:16 von

Straußberg Dammwiesen

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Eine Wanderung durch die einheimische Pflanzenwelt zum Riechen, Sehen, Fühlen und Schmecken.

 

 

 

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Beschreibung:

Wir treffen uns zu einem weiteren gemeinsamen Kräuterlehrgang, diesmal im Naturschutzgebiet Strausberg rund um die Dammwiesen im Südosten Strausbergs.

Ich werde auch auf diesem Kräuterlehrgang Kenntnisse der Botanik und Bestimmung von Heilpflanzen weitergeben und ausführliches Wissen über die klassische, sowie moderne Anwendung von Heilkräutern vermitteln.

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Auch aus der Pflanzenfamilienzugehörigkeit, die ich an markanten Merkmalen zeige, kann man Rückschlüsse auf Anwendung von Heilkräutern ziehen. Durch Kenntnisse von Inhaltsstoffgruppen könnt ihr so selber eigene Indikationen erstellen.

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Unsere Tour geht von der Haltestelle Strausberg los entlang den Bahndamm wo die Pflanzenvielfallt recht groß ist und wo viele Pflanzen unsere Wegbegleiter sind. Dann durchqueren wir ein ursprügliches Waldstück, wo wir letztes Jahr Waschbären mit ihren Jungen gesehen haben und gelangen in das Gebiet der Dammwiesen, eine Senke mit zahlreichen Quellen, Feuchtwiesen und einer ausgesprochen vielfältigen Flora  in diesem Gebiet. Entstanden ist es mit der letzten Weichseleiszeit die vor ca. 11700 Jahren endete. Die Gesamtartenzahl von Pflanzen für das Gebiet beträgt insgesamt ca. 770 Arten, von denen ca. 695 in den letzten zehn Jahren beobachtet wurden.IMG_6563-22

Nachdem wir dann die Dammwiesen umrundet haben fahren wir ca. gegen 18 Uhr zurück nach Berlin. Wie immer gibt es zur Mittagspause ein Picknick und bei sehr guten Wetter können wir auch ein Sprung ins kalte Wasser des Stienitzsee wagen.

Der ganze Tag ist eine Lehrveranstalltung für Laien und Profis, eine Führung und Vortrag von mir, die euch einen tieferen Einblick in die Pflanzenwelt rund um Berlin vermitteln sollen.

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Viele Pflanzen sind uns in der Theorie bekannt aber wir haben sie noch nicht in der Natur gesehen oder wahrgenommen. Aber nur wenn wir auch erkennen was so um uns herum wächst können wir wieder eine Verbindung zu unserer Natur aufbauen und Pflanzen sachgerecht als Heilmittel verwenden. Darum, laßt euch entführen in die spannende Welt der Heilpflanzen!

Infos zum Naturschutzgebiet unter http://www.lange-damm-wiesen.de

 Begrenzte Teilnehmerzahl darum ist eine Anmeldung erforderlich

Ononis spinosa

Ononis spinosa
Dornige Hauhechel

Dammwiese Straußberg

 

Kosten: Unkostenbeitrag von 35,- €

Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl darum ist eine Anmeldung erforderlich unter  hpbrasch(at)web.de

Uhrzeit: von 09:57 bis ca. 18:30 Uhr (Ab- und Ankunft S-Bahnhof Ostkreuz)

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Treffpunkt: Wir treffen uns am um 9:47 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz und nehmen die S5-Bahn nach Straußberg Bhf. UNSER ZIEL LIEGT IM BVG-TARIFBEREICH ABC, deswegen am besten schon mit entsprechenden Ticket erscheinen. Der Zug fährt dann um 09:57 los. Für Teilnehmer aus Strausberg und Umgebung ist Treffen um ca. 10:45 Uhr am Bahnübergang Heinnickendorfer Chaussee Ecke Bahnhofstrasse, zum Rundgang Lange Dammwiesen vor der Wegweiser Tafel.

Bitte mitbringen: Trittsicheres Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, was zu Schreiben, Proviant und evt. Bestimmungsbücher

 

George´s Plfanzenwelt YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCuEGlMpYGGGiVJSZn7VFjtw

Ausbildung Pflanzenheilkunde & Kräutermedizin 24.9.2022

09.06.2022 21:33 von

Die Heilkraft der Pflanzen wird seit Anbeginn der Menschheit für unsere Nahrung und als Medizin verwendet. In Ländern, in denen schulmedizinische Versorgung rar ist, spielen Pflanzen immer noch einen bedeutende Rolle. So ist z.B. Pflanzenheilkunde in Indien und China immer noch fester Bestandteil des Studiums der Medizin.
Ein Großteil unserer Medikamente hat ihren Ursprung aus Inhaltsstoffen der Pflanzenwelt, wie z.B. Aspirin, Marcumar, Colchicin, Chinin, Ephedrin und Opiate, bis hin zu Krebsmedikamenten aus der Eibe und  Madagaskar-Immergrün. Leider ist in Europa unser Allgemeinwissen von der heilenden Kraft der „ganzen Pflanze“ als Medizin nur noch wenig verbreitet.

 

In diesem Kurs können Sie innerhalb eines Jahres einen tiefen Einblick und Sachverständnis in die große Heilkunst der Kräutermedizin erlangen und mit europäischen und ausländischen Drogen pflanzliche Heilmittel selber fertigen (Droge kommt von dröge und heisst getrocknet). Das erlernte Wissen ist dann in der Praxis direkt anwendbar.Nelkenwurz - Geum

 

Das Seminar eignet sich für Menschen, die eine Liebe zur Natur besitzen, Pflanzen-interessierte, Köche, Ernährungsberater, Erzieher, Lehrer, Berufe im Wellnessbereich, Heilpraktiker, aber auch Ärzte und Apotheker

Im theoretischen Teil werden wir uns der Mythologie und der traditionellen Anwendung widmen. Wir werden Ausflüge in Botanik, Systematik und Pflanzenfamilien machen, sowie Inhaltsstoffe und deren Wirkung auf unseren Organismus und Stoffwechselvorgänge erforschen.

Im praktischen Teil werden wir so oft es geht drauKräuterausbildung - Pflanzenausbildungßen bei den Pflanzen sein, sie riechen, schmecken, fühlen und uns auf diese Weise praktisches Wissen  in der Natur aneignen. Es wird auch die Möglichkeit geben, mehrere Wochen-enden komplett in der Natur zu verbringen.

 

 

Themen des Lehrmaterials sind:

– Exkursionen und WanderungenWegwarte - Cichorium intybus
– Mythologie und Tradition
– Botanik und Systematik
– Pflanzenbestimmung
– Signaturenlehre
– Sammeln, Trocknen und Lagern
– Essbare Wildkräuter
– Teerezepturen erstellen
– Salben, Öle, Liköre, Tinktur
– Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
– Wissenschaft & Studien
– Anwendung in der Schulmedizin
– Krankheitsbezogene Verwendung
– Familien- und Reiseapotheke

 

Des weiteren werde ich Ihnen Beispiele aus meiner täglich Praxis zeigen: Pflanzen als Heilmittel z.B. bei Hauterkrankungen, erhöhtem Cholesterin, Gelenkschmerzen, Schlafstörungen,  Verdauungsstörungen, Erkältungskrankheiten,  Allergien,  neurologische Erkrankungen, Schilddrüsenaffektionen, Nieren-Blasen- Prostataerkrankungen, Schwangerschaft, Frauenleiden,  Kinderkrankheiten, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Gefäßinsuffizienzen.

Zu meiner Person:IMG_4949George Brasch - Heilpraktiker - Pflanzenheilkunde Berlin
Schon während meiner Ausbildung zum Heilpraktiker habe ich meine Faszination für Pflanzenheilkunde, Botanik, Pharmakologie und die Augendiagnose entdeckt, so dass ich im Laufe der Jahre mittlerweile auf ein großes Wissen in diesen Bereichen zurückgreifen kann. Meine Praxisarbeit in Friedrichshain und die Lehrtätigkeit an der Heilpraktikerschule in Selbstverwaltung und Kräuterwanderungen rund um Berlin ermöglichen es mir, eine Brücke zwischen Erfahrungsheillehre und theoretischer Vermittlung zu bauen, so dass mein Unterricht lebendig und praxisnah gestaltet ist.

 

Durch meinen Schwerpunkt als Phytotherapeut vermittle ich in dieser Ausbildung Kenntnisse über westliche und ausländische Kräuterheilkunde und Teerezepturen, die man als ein individuelles Teerezept, Salben und Tinkturen selber anwenden kann. Dieses Wissen verdanke ich meiner langjährigen Praxis- und Studiumstätigkeit und natürlich der jahrzehntelangen Erfahrung und Lehrtätigkeit meines hoch geschätzten Lehrers Klaus Krämer.Fieberklee - Menyanthes trifoliata

 

Darüber hinaus werde ich in diesem Kurs Therapievorschläge aus der Biochemie nach Schüssler und der Orthomolekularen Medizin einfügen.

 

Als erfahrener Phytotherapeut verwende ich ca. 500 Heilkräuter aus allen Ländern dieser Welt. Die Pflanzen habe ich zum Teil auf meinen Reisen in Indien, Nepal, China und Südamerika kennengelernt. Für meinen Eigenbedarf sammle ich, über das ganze Jahr verteilt, Kräuter, Wurzeln und Früchte selbst und verarbeite sie zu entsprechenden Heilmitteln.

George´s Plfanzenwelt YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCuEGlMpYGGGiVJSZn7VFjtw

Ausbildung Pflanzenheilkunde & Kräutermedizin

Beginn:

Dauer:

Termine:

 

24. September 2022

10 Wochenenden, 120h

September 24.+25.9.2022

Oktober 15.+16.10.2022

November 19.+20.11.2022

Dezember 3.+4.12.2022

Februar 18.+19.2.2023

März 18.+19.3.2023

April 22.+23.4.2023

Mai 13.+14.+5.2023

Juni 17.+18.6.2023

July 8.+9.7.2023 Abschluß

Ort:

Naturheilpraxis
Waldeyerstr.2,
10247 Berlin Friedrichshain
2 min. Fußweg von U-und S-Bahn Frankfurter Allee

Kosten:

998€ für 120h

auch Raten oder monatliche Zahlung

Info und
Anmeldung:

George Brasch,
hpbrasch@web.de
Telefon 030 – 215 50 68

Sollten sie noch Fragen haben stehe ich ihnen sehr gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Liebe Grüße Heilpraktiker George Brasch

Pflanzen Betrachtungen – Neue Reihe – Fr. 20.5.22

24.04.2022 17:50 von

Neue Reihe – Pflanzen Betrachtungen –  Beginn 20.5.22

Hier werde ich euch ein mal im Monat ein Thema rund um die Pflanzenwelt, die Heilkraft der Pflanzen oder Heilung und Krankheiten näher bringen. Es gibt jedes mal was zu riechen, sehen und auszuprobieren. Ich habe einen gut bestückten urbanen Garten auf meiner Terrasse in der 5 Etage über den Dächern von Neukölln , mit vielen Heilpflanzen aber auch eine gut sortierte Heilkräuter-Apotheke wo wir viel ausprobieren können, darum findet es auch bei mir Zuhause statt.

Erster Termin: Freitag 20.05.22 , 19-20:30 Uhr

Thema: Grundverständnis über Heilung, besonders mit Pflanzen.

Was Bedeutung eigentlich Heilung und wie Funktioniert die Pflanzentherapie in diesen Kontext?

Ob Placebo, Therapeuten, Heilmittel, Biorhythmus, Quantenheilung und natürlich auch Körper, Geist und Seele, alles  gehört unabdingbar dazu um Heilung durch impulsgebende Kräfte gut zu verstehen. Alles ist Schwingung und moderne Wissenschaft kann uns zwar aufzeigen das all diese Aspekte ihre Berechtigung haben aber selten erklären wie sie funktionieren. 

Gerade viele der uralten ost-asiatische Heilungsmethoden haben Einzug in die westlich Welt genommen. Ob Ayurveda, TCM, Yoga, Tai Chi oder Qigong um hier nur einige zu nennen. Auch die Meditation und das Achtsamkeitstraining spielen immer häufiger als als impulsgebende Methoden  in Richtung Salutogenese  eine wichtige Rolle. Warum also sich nicht einfach mal hinsetzten und 10 min Meditieren um den Körper neue Heilimpulse zu geben? 

Das können wir dann auch natürlich mal gerne zusammen ausprobieren. In Studien hat man herausgefunden das kleine regelmäßige Mengen von Meditation die Epigenetik nachhaltig beeinflußt und alte Schalterstellungen wieder auf Position Gesundheit stellen kann.

Akelei, George Brasch

Löwenzahn, George Brasch

 

Die Trennung von Körper, Geist und Seele in der Schulmedizin führt uns immer weiter in eine Sackgasse und eine Angstspirale die uns am Ende, wenn wir nicht aufpassen, besonders über den schnell voranschreitenden Transhumanismus, in eine dystrophische Welt bringt wie wir sie uns jetzt noch gar nicht erträumen können. Und das meine ich leider im negativen Aspekt.

Durch Bewußte Arbeit an uns selbst und Aufklärung der Menschen besteht aber die Möglichkeit doch noch auf die Bremse zu treten.

Aber gerade in der Pflanzenwelt gibt es noch so viel zu entdecken den Pflanzenheilmittel wirken viel tiefer in unseren Stoffwechsel als wir uns das bis jetzt vorstellen konnten. Auch auf unsere Konstitution das heißt, bis tief in die Aspekte die wir schon mitbringen wenn wir das Licht der Welt erblicken, lassen Pflanzen eine stringente Wirkkraft walten. Ganz davon abgesehen das wir nur ein Bruchteil der Wirkung der Pflanzen kennen oder verstehen und noch lange nicht alles entdeckt haben was sie in unseren Körper wirklich bewerkstelligen um unsere Selbstheilungsprozesse  zu aktivieren. Viele Rätsel der Pflanzen werden sich wohl nie offenbaren.

Yoga, George Brasch

Weitere Termine: 

Freitag 01.07.22  – Thema folgt noch

 

 

Ort: Bei mir Zuhause Neukölln, 3min von nähe U-S Bahn Hermannstraße

Zeit: 19:00 – 20.30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter: hpbrasch@web.de

Kosten für den Abend: 15€

Infos nach Anmeldung

 

Kräuterseminar – Alles rund ums Herz 15.5.22

24.04.2022 17:38 von

Wenn es ums Herz geht, frage ich erst Merlin

Bei diesem Seminar geht es um alles was das Herz begehrt aber natürlich auch um die Gefäße. Sogar gegen Herzbruch, den Liebeskummer, gibt es Pflanzen die unsere Leiden lindern können. Draußen unter einen prächtigen Weißdorn werden wir Merlin den Zauberer besuchen, ihm um Erlaubnis fragen um für  unsere Gesundheit Weißdornblüten und Blätter zu sammeln. Aber es geht natürlich nicht nur um den Weißdorn sondern um die gesamte Thematik Herz, Kreislauf und Gefäße.

Von Bluthochdruck über Arteriosklerose bis zu Herzmuskel Erkrankungen werden wir aus Pflanzensicht begutachten. 

Zwischen 2009 und 2018 ist die Zahl der gesetzlich versicherten Patienten in Deutschland mit diagnostizierter Hypertonie von fast 17 Millionen auf gut 19 Millionen stark angestiegen.

Unsere Haupttodesursache in Deutschland war 2020 bei insgesamt 985.572 Toten etwas 338.000 Sterbefälle alleine durch die Herz-Kreislauferkrankungen. Sollten wir da nicht lieber jetzt schon mal was vorbeugen unternehmen?

Nun kann man für seine Gesundheit einiges gute tun und da spielen natürlich die Herz-und Kreislaufwirksamen Nährstoffe und Pflanzen eine ganz wichtige Rolle. Obwohl so viele Menschen den Weißdorn noch aus Märchen und Geschichten kennen, wird er doch eher selten im fortgeschrittenen Alter verwendet. Warum hat nicht jeder in seinen  Garten einen Weißdorn für seinen Herz- Gesundheit gepflanzt? Ich habe mir sogar einen auf meinen Balkon zugelegt.

Und bei den anderen Pflanzen sieht es dann leider ganz mau aus. Da denkt man alles ist giftig. Aber wie wir wissen macht bekannterweise die Dosis das Gift.

Ich werde in diesen Seminar über die Inhaltsstoffe der Ernährung hin zu den Pflanzen eine Brücke schlagen und aufzeigen wir man sich selber gut versorgen kann um das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung zu verringern oder zu vermeiden..

Ihr werdet Rezept und Herstellerungs Anleitungen  für Tinkturen bekommen und viele Ernährungstipps und herzwirksame Pflanzen kennen lernen.

Auch die Herzmuskelentzündungen die seit kurzen gehäuft bei jungen Menschen auftreten lassen sich so besser im Griff bekommen oder vielleicht sogar vorbeugend ganz vermeiden.

Wir werden mit Sammeln von Weißdorn und vielen Geschichten und Infos über eins unserer noch bekanntesten mystischen Pflanzen,  eine schöne Zeit in der Natur verbringen.

Termin: 15.5.2022

Ort: Lobetal

Zeit: von 9:30-17:30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter: hpbrasch@web.de

Kosten für den ganzen Tag: 55€

Infos nach Anmeldung

Zecken Check – Seminar in der Natur 8.5.22

24.04.2022 17:24 von

Alles rund um Vorbeugung und Therapie bei Borreliose.

Nun hat die Zeckenzeit wieder auf ein neues begonnen. Und damit wächst bei Menschen auch wieder die Angst sich frei in der Natur zu bewegen.

Gut das ich da jemanden Zuhause habe der mich jedes mal nach einen Aufenthalt in der Natur absuchen kann. Bei uns heißt das dann immer „Zecken-Check.“

Aber nun mal auch das wir was übersehen. Und so ist es mir vor 6 Jahren ergangen wo ich einen Stich mit dem klassischen Erythema nodosum, den roten Haut-Ring nach Tagen bekommen habe. Mein Immunsystem wurde zwar stark durch Fieber angekurbelt aber Müdigkeit und Schwäche haben mich erst mal für Wochen ausgenockt.

Da ich auf gar keinen Fall die klassische Schulmedizin in Anspruch nehmen wollte, habe ich mich als Phytotherapeut verständlicherweise selbst behandelt und was soll ich sagen, seit dieser Zeit, das ist jetzt schon 7 Jahre her, geht es mir hervorragen und bis jetzt hatte ich hatte kein Problem mehr damit.

Darum werden wir uns in  diesem Seminar am Beispiel meiner persönlichen Erfahrung, aber auch den Therapieerfolgen aus der Praxis mit Pflanzen, Infusionen und Orthomolekulare Medizin bei Borreliose widmen.

Termin: 8.5.2022

Ort: In der Natur

Zeit: von 9:30-17:30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter: hpbrasch@web.de

Kosten für den ganzen Tag: 75€

Infos nach Anmeldung

Detox-Entgiftung von A-Z- Tagesseminar in der Natur 7.5.22

24.04.2022 17:04 von

Detox Outdoor – Entgiftung von A-Z, ein Tagesseminar in der Natur

Giftige synthetische Chemikalien verschmutzen unsere Gewässer und die Umwelt. Und was mal in der Natur landet kommt irgendwann zu uns zurück und landet in unserem Körper. Die Liste der toxischen Chemikalien die wir seit beginn des Öl-und Plastikalters in unseren Körper ansammeln ist zu einen echten gesundheitlichen Problem herangewachsen. Viele der Weichmacher, Brandschutzmittel aber auch der Pestiziden sammeln sich besonders gerne im Fettgewebe an und ab einer bestimmten Menge schalten sich diese Stoffe gerne in unseren hormonellen Stoffwechsel ein. So ist die Fertilität der Männer seit den 60´Jahren um 50% zurückgegangen. Aber auch bei den Mädchen und Frauen ist diese meistens östrogene Wirkung der Stoffe deutlich zu erkennen. So enthalten Kosmetika, die immer früher benutzt werden, oft östrtogenwirksame Inhaltsstoffe. Das kann dann zu einer früh einsetzenden Menarche und  beginnende Pubertät bei den Mädchen führen oder zu östrogenabhängigen Brustkrebs bei Frauen. 

Eine neue Studie aus 2022 hat gezeigt das bei einen Großteil der Bevölkerung Mikroplastik im Blut zirkuliert und wir bis zu 5g Plastik in der Woche oral zu uns nehmen. Das entspricht der Menge einer Kreditkarte pro Woche.

In diesen Seminar werde ich also aufzeigen wie wir diese Stoffe zum Teil oder im besten Fall auch ganz aus unseren Körper entgiften können um Alterungsprozesse aufzuhalten um eine gute Gesundheit zu gewähren.

Neben Weichmachern, Mikroplastik, Schwermetalle (hier besonders Aluminium, Quecksilber und Blei), radioaktive Strahlung, Pestizide kommen natürlich auch Medikamente und Zusatzstoffe aus Impfungen  dazu.

Diese neue Gruppe von Medikamenten wirken das erste mal in der Geschichte tief in die epigenetische-und genetischen Strukturen unseres Erbguts hinein. Die Folgen sind noch gar nicht absehbar. Long Covid und Impfnebenwirkungen sind hier die Stichworte.

Es ist ein sehr umfangreiches Thema was aber bei mir in der Praxis eine große Rolle spielt.

Nun habe ich mich schon lange und ausführlich mit der Krebsbehandlung beschäftig, jetzt aber sind wir auf einer neuen Ebene gelandet, wie man die Epigenetik, RNA und die DNA durch alternative Therapien, Mikronährstoffe und Pflanzen nachhaltig beeinflußen muß, um Nebenwirkung der Medikamente zu lindern und im besten Fall ganz zu eliminieren. Die Zahl der Menschen die in meine Praxis mit solchen Folgen kommen wächst seit kurzem stetig an.

Dieses Seminar eignet sich also für Betroffene, Laien, Therapeuten und natürlich für neugierig Interessierte.

Wir werden draußen in der Natur über viele Aspekte wie Kieselsäure, Mineralien, Vitamine und anderen Mikronährstoffen und ihre Wirkung auf die Entgiftung im Körper beleuchten. Und ihr werdet staunen was alles möglich ist.

 

Termin: 7.5.2022

Ort: Lobetal bei Bernau, bei schlechten Wetter drinne

Zeit: von 9:30-17:30 Uhr mit Öffentlichen

Anmeldung erforderlich unter: hpbrasch@web.de

Kosten für den ganzen Tag: 75€, Ermäßigung nach Absprache

Weitere Infos nach Anmeldung

Kräuterwanderung 1.Mai 2022

24.04.2022 16:53 von

 

Mai, der Monat der Wonne, wo Liebe blüht und Herzen wachsen.

Bloß was tun wenn der oder die Angebetet die Liebe nicht erwidert und der Schmerz tief im Herzen sitzt?

Der Klassiker unter meinen Kräuterführungen, und das jetzt schon seit vielen Jahren, ist der 1. Mai im Lobetal.

Der Stadt entfliehen und die ruhe der Natur genießen.

Das Lobetal bietet uns zu dieser Jahreszeit eine große Vielfalt von Heilkräutern und essbaren Wildpflanzen ob als Zutaten für die Küche oder als Bestandteile für Arzneien. Es werden auch eher unbekannte Heilpflänzchen dabei sein so wie z.B. das Milzkraut. In Mittelpunkt des Tages stehen aber die Kreuzblütler wie Wiesenschaumkraut, Hirtentäschel, Knoblauchsrauke und Meerrettich und die Familie der Mohngewächse, wozu auch das  Schölkraut, der Erdrauch und der Lerchensporn gehört. Bei diesen Pflänzchen schauen wir uns ihre Wirksamkeit als scherzstillende und entkrampfende Pflanzen an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wenn wir viel Glück haben und es schon blüht, werde ich euch die richtige Anwendung meiner Herzenspflanze zeigen. Und als Bonus schenkt  uns die Natur ruhe und Ablenkung vom Großstadttrubel so das unser Herze mal in die Entspannungsphase kommt.

Wir werden viele essbare Wildkräuter unter die Lupe nehmen und einen schönen großen Frühlings-Salt zubereiten. Und wie immer gibt es viele Geschichten rund um Walpurgisnacht und Beltane.

 

 

 

Termin: 1.5.2022

Ort: Lobetal

Zeit: von 9:30-17:30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter: hpbrasch@web.de

Kosten für den ganzen Tag: 55€

Infos nach Anmeldung