Orthomolekulare Medizin

 

Die Behandlung mit Nährstoffen wie z.B. Mineralien, Vitamine und Aminosäuren

Unterstützende Behandlung mit Vitaminen bzw. Mineralpräperaten bei Mangelerscheinungen und in der Rekonvaleszenz sowie in der Krebs und Tumortherapie.

 

Bioregulation durch Mineralien

Ob über die Ernährung, Schüsslersalze, oder orthomulekulare Supplementation: Spurenelemente und Mineralien sind für unseren Organismus essentiell, und speziel bei erhöhter Anforderung wie bei chronischen Erkrankungen liefern sie in der Therapie einen entscheidenen Aspekt der Genesung.

Erhöhter Bedarf liegt z.B. in der Schwangerschaft, bei Einnahme von Medikamenten und oralen Kontrazeptiva, bei Stress, Alkoholmissbrauch, bei Rauchern und bei Dialysepatienten vor.

Körpereigene Substanzen in der richtigen Dosierung stellen einen wichtigen Teil der Behandlung da. Und hier sind es besonders die Mineralien und Spurenelemente die als Co-Enzyme entscheidend für viele Stoffwechselprozesse dienen.

Regulation ist ein universelles Grundprinzip aller Lebensfunktionen. Die Regulation eines Organismus dient der Aufrechterhaltung der Homöostase und muß unter Umständen bei Erkrankungen von außen zugeführt werden. Bioregulatoren sind endogener und essentieller Natur und müssen bei Mangel substituiert werden. (K.Hecht)

Ohne Mineralien ist kein Lebensvorgang möglich.

Zusätzlich zum erhöhten Bedarf bei Erkrankung des Körpers spielt der Mineralmangel in unserer Ernährung b.z.w. der Mineralmangel in unseren Böden eine große Rolle in der Dysmineralisierung des Organismus.

Der Selenmangel in unseren Böden basiert z.B. auf der ständigen Auswaschung und Übersäuerung der Boden, welche durch die fortschreitende Intensivbewirtschaftung der Felder begründet ist. Was den Pferdebesitzern nichts Neues ist, hat in der Humanmedizin noch nicht ihren Platz gefunden um beachtet zu werden.

Der Vorrat seltener Mineralien in unseren Ackerböden wird durch die meisten Düngeprogramme nicht ersetzt, darum sind moderne Menschen der Gefahr ausgesetzt, einen Mineralstoffmangel auszubilden. Die empfohlenen Richtwerte für die Zufuhr sind in allen Ländern unterschiedlich. So ist der Richtwert für die tägliche Zufuhr von Selen in Japan bei 100-250µg und in Deutschland bei 53-79µg.

Selenmangel in unseren Böden führt nach Untersuchugen vom National Cancer Institute in der USA wahrscheinlich zu einem erhöhten Krebsrisiko. Bei Mangel kann die Substitution von Selen das Auftreten von Magen-, Lungen-, Darm- und Prostatakrebs veringern.

Oder die Beziehung zwischen einer unzureichenden Kupferversorgung durch die Nahrung und einer Erhöhung der Todesfälle im Zusammenhang mit Aneurysmen bei Tieren wurde nachgewiesen, als die Tiernahrung keinen ausreichenden Kupfergehalt aufwiesen.

Wenn z.B. Si im Körper fehlt (als Halbleiter in der Computertechnologie verwendet) neigt Kalzium zur Arteriosklerose Bildung. So ist SiO2 nicht nur ein Regulator des Bindegewebes und der Elektrolyte, es gilt auch als Ursubstanz des Lebens, hat biogene Eigenschaften und Molekularsiebfunktion, vermag aus Aminosäuren Peptide und Proteine aufzubauen und hat die Halbleitereigenschaft auch in der extrazellulären Matrix (K.Hecht).

Um sinnvoll und effizient in Therapie und Prophylaxe die Mineralien anzuwenden bedarf es nicht nur eines gutes Verständnisses der Biochemie, sondern auch das Wissen um die physikalischen und chemophysiokalischen Wirkungsmechanismen in der Praxis.

Nicht die Höhe der Dosis ist entscheidend für therapeutische Erfolge sondern das Wissen über Wirkung und Verschiebung im Gleichgewicht des Mineralstoffwechsels die bei unsachgemäßer Verordnung in der Orthomulekularen Medizin sogar zu gesundheitlichen Schäden führen können. Darum ist es wichtig, die richtigen Verhältnisse dieser Stoffe im Organismus zu gewährleisten.

 

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