Quercetin

26 Februar 2014 von | Kategorie: Inhaltsstoffe

 

Quercetin als Antihistaminikum

Der natürliche Farbstoff aus der Gruppe der Polyphenole und Flavonoide hat seinen Namen von Quercus der Eiche. Er entsteht als Abbauprodukt des Anthocyanin-Farbstoffs Cyanidin. Es kommt besonders viel in den Schalen oder der äußeren Schicht von Gemüse und Obst vor. Rotwein hat einen höheren Gehalt an Quercetin als Weißwein und in Holzfass gelagerter Wein noch mal einen höheren Gehalt.

Wirkung: Durch Stabilisierung der Mastzellmembranen und Verringerung der Histaminausschüttung wirkt es als natürliches Antihistaminikum auch so antiallergisch. Es hat aber auch eine antioxidative Wirkung als Radikalenfänger und die spielt eine wesentliche Rolle als natürlicher Wirkstoff gegen Zellentartung (1) (2) (3).

Der Wirkmechanismus von Queretin ist sehr breit und die Forschung ist in vollen Gang.

Es ist in höheren Konzentrationen enthalten in:

Pro 1kg/mg

  • Karpern 1800mg
  • Liebstöckel 1700mg
  • Zwiebeln 284-486mg
  • Äpfel 21-440mg

aber auch in Kohlgemüse, Beeren, Nüssen, Pflanzensamen, Tee, ein Bestandteil zahlreicher Arzneipflanzen, u.a. im Johanniskraut, Ginkgo biloba und im Holunder.

 

Toxizität: Als natürlicher Bestandteil von Gemüse und Obst ist es vollkommen unbedenklich anzusehen. In reiner Form ist Quercetin nur unter Aufsicht eines erfahrenen Therapeuten anzuwenden.

Quercetin hemmt in vitro die Wirkung des Medikaments Bortezomib.

 

 

 

 

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